Die Regierung hat ihr Wort gebrochen und die versprochene Steuerreform abgesagt, so dass die bestehenden Ungerechtigkeiten fortbestehen, und es nicht zu Steuererleichterungen für die Schaffenden und Rentner kommen wird. Im Gegenteil: Weil die Steuertabelle seit Jahren nicht an die Inflation angepasst wird, führt das automatisch zu Steuererhöhungen.

Die KPL tritt für eine steuerliche Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen ein und fordert:

– Keine Steuern auf den Mindestlohn und auf Renten bis zur Höhe des Mindestlohnes

– Die jährliche Anpassung der Steuertabelle an die Inflation

– Abflachung der Steuerprogression, so dass kleine und mittlere Einkommensbezieher deutlich weniger Steuern bezahlen

– Abschaffung der ungerechten Steuerklasse 1A und die Reklassierung der Alleinerziehenden und Verwitweten in Steuerklasse 2.

Steuergerechtigkeit heißt auch, dass Schluß sein muss mit den Steuergeschenken an die Reichen, die Finanzgesellschaften und Konzerne. Daher fordert die KPL:

– Eine deutlich höhere Besteuerung der Profite der Banken und Großbetriebe, der Dividenden und aller anderen Kapitaleinkünfte.

– Eine Steuer in Höhe von 5 Prozent auf die Einlagen der sogenannten Investitionsfonds. Das würde zu Steuermehreinnahmen von mindestens 30 Milliarden Euro führen

– Die Einführung einer Coronasteuer für die Krisengewinnler

– Die Einführung einer Vermögenssteuer für die Superreichen.

Unterstützt die Forderungen der KPL für mehr Steuergerechtigkeit!

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Steuersenkungen für die Schaffenden und Rentner sofort!