Übernommen von SDAJ:

Kilometerlanger Stacheldraht, dahinter Tausende und Abertausende Uniformierte, die meisten in Camouflage, dazwischen immer wieder welche in Schwarz mit weißen Helmen. Alle vermummt, alle schwer bewaffnet. Die Bilder, die derzeit von der polnischen Grenze um die Welt gehen, lassen eigentlich nur eine Assoziation zu: Krieg. Und wo Krieg herrscht, gibt es Tote. Zig Menschen sind in den vergangenen Wochen und Monaten in den unwirtlichen Wäldern entlang der polnisch-belarussischen Grenze ums Leben gekommen, sie sind verhungert, erfroren oder anderweitig ihrer Erschöpfung erlegen. Hilfsdienste, ÄrztInnen, SanitäterInnen – lange Zeit wurde niemand vom polnischen Militär durchgelassen. Das war Mord. Beeindruckende Maßnahmen An wem? An unbewaffneten Menschen, an einfachen Familien, die aus Syrien, Afghanistan, Irak, kurzum: die aus Ländern geflohen sind, an deren Unbewohnbarkeit der westliche Imperialismus seit Jahren und Jahrzehnten mit seinen Bomben, Soldaten und Drohnen arbeitet. Und was sagt die EU dazu, dass an ihrer Grenze schwangere Frauen wie Müllsäcke von „ihrem“ Territorium…

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Die EU lässt sich nicht zur Einhaltung von Völkerrecht zwingen – Zur Situation an der polnischen Grenze