Übernommen von Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:
Der Finanzdienstleister UI efa Luxembourg, der im Fondsgeschäft aktiv ist und der britischen Beteiligungsgesellschaft Montagu sowie dem kanadischen Pensionsfonds CPP Investments gehört, wird aufgrund von Rationalisierungen und Auslagerungen von Dienstleistungen knapp ein Drittel seiner Beschäftigten im Rahmen eines »Sozialplans« auf die Straße setzen.
Wie immer bei solchen »Sozialplänen«, müssen die Gewerkschaften die Scherben zusammenkehren. In diesem Fall gelang es ihnen in mehrwöchigen Verhandlungen mit der Geschäftsführung alternative Lösungen für zehn der 90 Beschäftigten der Abschussliste zu erzielen, darunter Vorruhestandsregelungen.
Außerdem vermochten OGBL und LCGB für die 80 von Entlassung betroffenen Beschäftigten, von denen 25 dem Unternehmen seit mehr als 20 Jahre angehören, unter Berücksichtigung der Betriebszugehörigkeit, günstigere Abgangsbedingungen, zusätzliche Abfindungen und Maßnahmen, die eine Rückkehr ins Berufsleben erleichtern sollen, zu erstreiten.
Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

