Übernommen von Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:
Vor kurzem wurde in der Gemeinde Feulen ein Zusatz zum Staatsarbeiter-Kollektivvertrag für die Gemeindearbeiter unterzeichnet, mit dem der hohe Punktwert eingeführt wird.
Der OGBL der dies seit langem gefordert hatte, bezeichnete den Zusatz als wichtigen Schritt in Richtung Lohngerechtigkeit und will darin ein Signal an andere Gemeinden sehen, die es bisher beim niedrigen Punktwert für ihre Gemeindearbeiter beließen. Dazu zählen die Gemeinden Diekirch und Ettelbrück, zwei der größten Gemeinden der Region, sowie die Gemeinde Erpeldingen.
Gerade deshalb sei die Entscheidung in Feulen ein wichtiges Signal. Sie zeige, dass die Einführung des hohen Punktwerts auch dort möglich ist, wo er bislang noch nicht gilt, heißt es in der Stellungnahme des OGBL.
Im Süden des Landes ist der hohe Punktwert für Gemeindearbeiter bereits weitgehend zur Regel geworden.
Der Unterschied zwischen dem hohen und dem niedrigen Punktwert geht auf die Pensionsreform von 1999 zurück und beträgt rund 5,6 Prozent.
Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

