Amazon Leipzig: Pandemiestandards nur ungenügend umgesetzt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft kritisiert den Umgang mit den Hygienebestimmungen beim Versandhändler Amazon in Leipzig. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, regelmäßige Pausen und Aufenthalt an der frischen Luft seien eigentlich Selbstverständlichkeiten, meint der Fachbereichsleiter für den Handel, Jörg Lauenroth-Mago. Nicht so beim Amazon FC in Leipzig.

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Gedenken an die Befreiung von Auschwitz

Pressemitteilung des Friedenszentrum Leipzig aus dem Bündnis Leipzig gegen Krieg Am 27. Januar 2021 jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem die Truppen der Roten Armee das KZ Auschwitz befreiten. Die UNO erklärte den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Gerade in Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und eines wiedererstarkenden Nationalismus gilt es, die NS- Verbrechen ins kollektive Bewusstsein zurückzuholen.

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Pandemiebekämpfung in Sachsen: Krisenbewältigung auf dem Rücken von Beschäftigten im Gesundheitswesen, Pflege und Rettung

Gestern erließ die Landesdirektion Sachsen eine Allgemeinverfügung, die in Abweichung vom Arbeitszeitgesetz (ArbZG) die Arbeit an Sonn- und Feiertagen sowie die Ausweitung der täglichen Arbeitszeit auf zwölf Stunden bis 31. März 2021 ermöglicht. Betroffen sind eine Reihe von Branchen, die für die Bewältigung der Pandemiefolgen als besonders kritisch erachtet werden. Dazu zählen Krankenhäuser, Pflegebetriebe, Betreuungseinrichtungen sowie Not- und Rettungsdienste.

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Kundgebungen am 19.12.: Solidarisch durch die Krise

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit dem „Bündnis für Solidarität – flatten ALL curves!“ und anderen Beteiligten im Netzwerk zu Kundgebungen am kommenden Sonnabend, dem 19. Dezember 2020, auf. Die Vresammlungen beginnen um 14 Uhr an folgenden Orten: Augustusplatz (Gewandhaus- und Opernseite), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Willy-Brandt-Platz (jeweils „kleine“ Seite innerhalb des Innenstadtrings).

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Mieses Weihnachtsgeschenk

Anfang November gab der Süßwarenhersteller Haribo bekannt, das Werk im sächsischen Wilkau-Haßlau noch in diesem Jahr zu schließen. Betroffen sind die Arbeitsplätze von 150 Kolleginnen und Kollegen. Das sei betriebswirtschaftlich notwendig, hieß es aus der Konzernzentrale. Die Kosten für eine Modernisierung der Produktionsstätte in Wilkau-Haßlau seien zu hoch.

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Beschäftigte im Handel häufig schutzlos dem Corona-Virus ausgesetzt

Im Lebensmitteleinzelhandel explodieren seit Beginn des Jahres die Umsätze. Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden zu weiteren Umsatzsteigerungen führen. Im Vergleich zum Frühjahr sind die Hygiene- und Vorbeugemaßnahmen eher die Ausnahme. Kaum Einschränkungen bei der Anzahl der Kundinnen, keine zusätzlichen Sicherheitskräfte zur Kontrolle der Tragepflicht von Mund- und Nasenschutz, unzureichende Desinfizierung von Einkaufswagen vor und nach dem Gebrauch sind die zu kritisierenden Zustände. Besonders fehlt es aber an zusätzlichem Personal.

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Kein Happy Day für Querdenken und Co. – praktischer Antifaschismus bleibt nötig

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ zieht eine vorläufige Bilanz zum gestrigen Demonstrationsgeschehen: Zuallererst danken wir den nahezu 4000 Demokrat:innen, die gestern überall in Leipzig demonstriert und einen erneuten Erfolg des Querdenk-Rechte-Sammelsuriums verhindert haben. Unser Dank gilt auch Gesine Oltmanns, die mit der Schilderaktion „Leipzig denkt selbst – Leipzig braucht keine Querdenker!“ für ein klares und medial gut vermittelbares Bild gesorgt hat, sowie allen Redner:innen auf den gestrigen Kundgebungen.

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