Sieg für die Frauen Argentiniens

Großer Erfolg für die Frauen Argentiniens: Mit 38 gegen 29 Stimmen hat der Senat des südamerikanischen Landes in der Nacht zum Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, das Schwangerschaftsunterbrechungen unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Bisher galt in Argentinien ein nahezu ausnahmsloses Verbot von Abtreibungen, wodurch tausende Frauen gezwungen worden waren, die Eingriffe illegal oder im Ausland vornehmen zu lassen. Zahlreiche von ihnen kamen dabei ums Leben.

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Adios Diego Armando Maradona – ein Nachruf

Am gestrigen Mittwoch wurde die lateinamerikanische wie weltweite Fußballgemeinde durch den Tod der legendären, argentinischen Nummer 10 – Diego Armando Maradona – in tiefe Trauer gestürzt. Nach Medienberichten verstarb der begnadete Fußballer wie Trainer im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt, erst Anfang November hatte er das Krankenhaus nach einem überstandenen Blutgerinnsel am Kopf verlassen können – die herbeigeeilten Sanitäter versuchen „den Göttlichen“ zu reanimieren, es kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Maradonas Universalität

Wie kann versucht werden, das Symbol eines Landes, eines Kontinents, vieler Völker zu beschmutzen? Wenn sie nichts anderes sagen können und schlucken müssen, dass er ein Freund von Fidel war, von Chávez, dass er sich Che auf den Arm und Fidel auf das Torbein tätowieren ließ, der Venezuela und Kuba beistand, als viele sich nicht trauten, es zu tun: da schreiben sie, als ob das die Hauptsache wäre: „Er kam nach Kuba, um von seiner Drogensucht geheilt zu werden.“ Nicht einmal menschliches Mitleid zeigen sie. Auch nicht den elementarsten Anstand.…

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Díaz-Canel mit Alberto und Cristina, zwei Treffen zwischen Freunden

BUENOS AIRES, Argentinien – Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, begann den dritten Tag seines Besuchs in Argentinien mit einem Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Alberto Fernández im Eva-Perón-Saal der Casa Rosada. Wie der Außenminister der Insel, Bruno Rodríguez Parrilla, in seinem offiziellen Konto im sozialen Netzwerk Twitter berichtete, betonten beide Staatschefs während des Dialogs die gemeinsame Bereitschaft, die bilateralen Beziehungen und die historischen Freundschaftsbeziehungen zwischen ihren Völkern zu stärken, sowie die Bedeutung der Förderung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.

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Alberto Fernández: „Lassen Sie uns aufstehen und unseren Marsch wieder aufnehmen“

Der neue argentinische Präsident Alberto Fernández hat seine Landsleute aufgerufen, die Nation auf die Beine zu stellen, „damit sie zu gehen beginnt, Schritt für Schritt, mit Würde.“ Dies sagte er an diesen Dienstag nach seiner Vereidigung als Staatsoberhaupt zu Anfang seiner Rede, die sich durch Klarheit und Deutlichkeit auszeichnete, vor der gesetzgebenden Versammlung. Bei der von Herzen kommenden Zeremonie, an der der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, teilnahm, rief der argentinische Präsident zur Einheit des Landes auf, um einen „neuen Vertrag der sozialen Bürgerschaft“ zu errichten.

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Díaz-Canel zur Amtseinführung von Alberto Fernández in Argentinien

Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, traf am Sonntag in Buenos Aires ein, um an der Zeremonie der Amtsübernahme des gewählten Präsidenten der Argentinischen Republik, Alberto Fernández Pérez, teilzunehmen. Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, hatte auf dem Internationalen Flughafen José Martí den kubanischen Präsidenten verabschiedet.

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Wahlsieger Fernández in Argentinien unterstützen

„Ich teile die Freude der Mehrheit der Argentinierinnen und Argentinier über den klaren Sieg von Alberto Fernández und Cristina Kirchner bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag. Die Niederlage des auch von der Bundesregierung hofierten Verlierers Mauricio Macri belegt erneut das Scheitern neoliberaler Regime, von Austeritätspolitik und IWF“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

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Offizielle Ergebnisse: Regierungswechsel in Argentinien

Argentinien steht vor einem Regierungswechsel. Nach den um 21 Uhr veröffentlichten ersten offiziellen Ergebnissen der Wahlbehörde konnte der Linksperonist Alberto Fernández von der Frente de Todos (Front von allen) bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag 47,24 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Da für einen Erfolg in der ersten Runde 45 Prozent notwendig sind, ist er damit der neue Staatschef des südamerikanischen Landes. Amtsinhaber Mauricio Macri kam demnach auf 41,37 Prozent der Stimmen. Nicolás Del Caño, der für die trotzkistisch dominierte Front der Linken und der Arbeiter (FIT) ins Rennen gegangen…

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