FARC-EP nimmt venezolanische Soldaten gefangen

Sowohl die FARC-EP als auch das Internationale Rote Kreuz haben die Gefangenname von acht venezolanischen Soldaten bestätigt. So soll die 10. Front der FARC-EP Martín Villa die Soldaten bei Kämpfen am 23. April festgenommen haben. In dem Kommuniqué des Generalstabs der 10. Front wird aber verdeutlicht, dass unter Einbeziehung von internationalen Protokollen die Übergabe der gefangenen Soldaten an eine internationale Kommission. In dem Kommuniqué sind die Namen der acht Kriegsgefangenen aufgelistet.

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Solidarität mit den Protesten in Kolumbien!

Nachdem es Ende April in Kolumbien zu Protesten aufgrund einer geplanten Steuerreform gekommen war, spitzt sich die Lage nun immer weiter zu: der rechte Präsident Ivan Duque wollte eine Steuerreform auf dem Rücken der Arbeiterklasse durchziehen. Diese Steuerreform wurde inzwischen zwar aufgrund der anhaltenden Proteste zurückgenommen, doch kam es bis zum ersten Mai-Wochenende zu heftiger Gewalt seitens der staatlichen Repressionsorgane, vor allem durch die Polizei und die Spezialpolizei ESMAD (Escuadrón Móvil Antidisturbios, deutsch: etwa Mobile Antiaufstands-Einheit). Dabei wurden bis heute mindestens 30 DemonstrantInnen und auch ZivilistInnen, teilweise willkürlich und auf…

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ALBA-TCP und zivile Organisationen verurteilen Gewalt in Kolumbien

Die Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerikas – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) verurteilte die exzessive Gewaltanwendung und das repressive Klima, das in Kolumbien nach sozialen Protesten entfesselt wurde, und dass sich „Opfer von physischer Gewalt, willkürliche Verhaftungen, Anzeigen wegen Verschwindenlassens, sexueller Missbrauch und etwa 31 Tote und mehr als tausend Verletzte“ anhäufen.

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Viertägiger Generalstreik

Als Reaktion auf eine Steuerreform kam es in Kolumbien zu massiven Protesten und einem viertägigen Generalstreik. Die Reform wäre mit Mehrwert- und Einkommensteuererhöhungen einhergegangen. Der Vorschlag hätte ursprünglich mehr als $6 Mrd. an Einnahmen bringen sollen, indem mittlere und niedrige Einkommen stärker besteuert werden sollten. Gleichzeitig sollten Großunternehmen und Banken weiterhin Steuerbefreiungen und staatliche Subventionen genießen. Also eine Reform auf Kosten der Arbeiterklasse, die in Kolumbien ohnehin vielfach unter Armut leidet.

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Regierung reagiert mit Militär und Polizei auf Proteste

Es sind die größten und längsten andauernden Proteste in Kolumbien seit Jahren. Sie werden von allen Bevölkerungsgruppen getragen, auffällig ist jedoch, wie stark die Jugend bei den Protesten vertreten ist und wie kraftvoll und radikal die Proteste vorangetrieben werden. Sie zeigen dabei deutlich, dass es eine große Unzufriedenheit mit der Regierung und der korrupten Klientelpolitik gibt. Die Regierung antwortet wie so häufig mit Gewalt und Repression. Auch dies verdeutlicht, Kolumbien ist ein Land, bei dem eine Minderheit – auch mit Gewalt – die Interessen gegenüber einer Mehrheit vertritt. Wendet sich…

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21 Jahre Bolivarische Bewegung für das Neue Kolumbien

Am 29. April des Jahres 2000 gaben die FARC-EP die Gründung einer neuen politischen Organisation mit dem Namen „Movimiento Bolivariano por la Nueva Colombia“ (kurz: MB) bekannt. Damit reagierten sie auf ihr Problem, keinen politischen Arm mehr nach außen zu haben. Die auf Deutsch heißende „Bolivarische Bewegung für das Neue Kolumbien“ sollte eine klandestine, aber in allen Bevölkerungsschichten – vor allem in der jungen Generation – breit aufgestellte Plattform aus vielen Zellen sein. Sie sollte die Politik der aufständischen Bewegung in der Bevölkerung verankern. Über viele Jahre bestimmte sie in…

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Zeitschrift Resistencia erschienen

Die FARC-EP, Zweites Marquetalia, hat nun das Projekt der Zeitschrift Resistencia wiederbelebt. Wenn auch nur in digitaler Form und von den Fronten im nördlichen wiederbelebten Block „Martín Caballero“, die maßgeblich vom politischen Kommandierenden Jesús Santrich geprägt sind. Die Zeitschrift Resistencia hat eine lange Tradition in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der aufständischen Bewegung. Neben der nationalen Ausgabe gab es über viele Jahre auch eine internationale Ausgabe, in den 2000er Jahren auch in deutscher Sprache.

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Weitere Operationen gegen Guerilla im Südwesten

Neben den militärischen Schlägen verstärken die staatlichen Sicherheitskräfte auch durch Festnahmen und andere Operationen ihren Kampf gegen die FARC-EP. So gab es in einer kontrollierten Operation „Apolo“ in der letzten Woche mehrere Festnahmen von Mitgliedern der mobilen Kolonne Dagoberto Ramos. Die Operationen wurden teilweise zeitgleich durch Armee und Polizei an verschiedenen Orten durchgeführt.

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Schwere Kämpfe im Cauca

Bei schweren Kämpfen im Cauca sind nach Armee- und Medienberichten bis zu 14 Guerilleros der FARC-EP getötet worden. Die Kämpfe fanden inmitten einer Militäroperation in der Gemeinde Argelia im Südwesten Kolumbiens in der Provinz Cauca statt. Im Fokus der Militäroperation ist dabei die Front Carlos Patiño der FARC-EP, die im Comando Coordinador de Occidente (Westliches Koordinationskommando) zusammengefasst sind. Diese sind mit den Strukturen im Osten unter Gentil Duarte und der 1. und 7. Front verbündet.

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Comandantes von ELN und FARC-EP rufen zur Einheit auf

In einem mittlerweile gelöschten Video bei Youtube fordern die ranghohen Guerillakommandierenden Nicolás Rodríguez Bautista (ELN) und Jesús Santrich (FARC-EP, Zweites Marquetalia) die Einheit. Konkret fordern sie, die „Feindseligkeiten und umstandsbedingten Unterschiede“ zu beenden und sich für die Einheit der Revolutionäre einzusetzen. Zu finden ist der Aufruf auf einem der wenigen Kanäle, die derzeit für die Guerilla für kommunikative Zwecke erreichbar sind, nämlich Telegram (A Contracorriente PCCC). Auf diese Kanäle wollen wir auch hinweisen, da sich die kommunikativen Probleme mit Sperrungen von Konten und Beiträgen der aufständischen Bewegung seit geraumer Zeit…

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