Berg-Karabach: Neue Angriffe Aserbaidschans verurteilen

„In der Konfliktregion Berg-Karabach drohen angesichts des Vorrückens der aserbaidschanischen Armee mit Unterstützung türkischer Truppen und islamistischer Söldner aus Syrien und Libyen eine humanitäre Katastrophe und die komplette Vertreibung der Bevölkerung. Die Bundesregierung muss den Bruch des Waffenstillstands durch Aserbaidschan und die Aufrufe des türkischen Präsidenten Erdogans zur kompletten Eroberung Berg-Karabachs in aller Schärfe verurteilen“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss.

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Feuerpause brüchig

Im Konflikt um Berg-Karabach ist die vereinbarte neue Feuerpause offenbar weiterhin brüchig. Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew schrieb am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter, seine Armee habe 13 von Armenien besetzte Dörfer „befreit“. Diese liegen in der 1994 von armenischen Truppen geschaffenen Pufferzone zwischen Karabach und der iranischen Grenze und sind seit Jahren nicht mehr bewohnt.

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„nd.DerTag“ über die Feuerpause im Konflikt um Bergkarabach

Seit Sonntagnacht gilt die Waffenruhe, die in Bergkarabach ein Ende der blutigsten Kämpfe seit einem Vierteljahrhundert ermöglichen soll. Doch die Flammen sind nicht gelöscht, der Erfolg vor allem russischer Diplomatie steht auf dünnem Eis. Ebenso wie Armenien hatte Moskau kein Interesse daran, den lange erstarrten Konflikt um die Region, die in der Sowjetunion Aserbaidschan zugeschlagen worden war und die sich mit dem Zerfall des Vielvölkerstaats von Baku losmachte, zu beleben. Doch Russland will und kann den Brandherd an seiner Südflanke nicht um jeden Preis eindämmen. Zu schwer wiegt das Risiko,…

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Angriff Aserbaidschans auf Berg-Karabach stoppen – Humanitäre Hilfe leisten

„Die Bundesregierung muss unverzüglich einen Rückzug auf Positionen vor dem aserbaidschanischen Angriff einfordern. Ein sofortiger Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde. Die Lieferung humanitärer Hilfe durch die Bundesregierung ist angesichts der sich immer weiter verschlechternden Lage für die Menschen in Berg-Karabach dringend erforderlich“, erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, anlässlich der Verhandlungen in Moskau für einen Waffenstillstand.

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Stoppt den Krieg um Berg-Karabach! Frieden im Kaukasus!

Generalmobilmachung, Gefechte und Kriegsgefahr In der Region Berg-Karabach ist es Sonntagmorgen (27.09.2020) zu schweren Gefechten und Zusammenstößen gekommen, ausgelöst durch eine Großoffensive der aserbaidschanischen Armee. Die Kriegshandlungen gelten als die schwerste Verschärfung des langjährigen Konfliktes seit Jahrzehnten. Bisher wurden laut Militärangaben bereits hunderte Tote und Verletzte gemeldet.

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Berg-Karabach: Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen für die Türkei stoppen

„Die Ausweitung des Krieges im Südkaukasus ist verheerend. Den Aufrufen der Bundesregierung zu einer Waffenruhe im Konflikt um Berg-Karabach müssen endlich auch Konsequenzen folgen. DIE LINKE fordert den Stopp aller Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen an die Türkei angesichts der Entsendung türkischer Offiziere und islamistischer Söldner zur militärischen Unterstützung der aserbaidschanischen Angriffe“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss.

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Armenische Kommunisten fordern sofortigen Waffenstillstand

Die Kommunistische Partei Armeniens fordert einen sofortigen Waffenstillstand im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien, nachdem die aserbaidschanischen Streitkräfte ihren Angriff auf Ziele in Artsakh (der Enklave Berg-Karabach) am 27. September starteten, der bis dato anhält. Die armenischen Kommunisten weisen darauf hin, dass der Angriff sich nicht nur gegen militärische Ziele, sondern „bewusst gegen die Zivilbevölkerung von Artsakh und Armenien“ richtet. Besonders besorgt zeigt sich die armenische KP über „bestätigte Berichte über die bedeutende Rekrutierung von Söldner-Dschihadisten in den letzten Monaten, die nach Aserbaidschan gebracht werden sollen“ und die offensichtliche Einmischung…

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