Militäraktionen im Westen Kolumbiens sorgen für Unruhe

In einem Kommuniqué des Comando Coordinador de Occidente (CCO), zu übersetzt dem Westlichen Koordinationskommando der FARC-EP, werden die Militäroperationen von der Armee kritisiert, die zu Vertreibungen und Toten in der Region der Gemeinden Argelia, El Tambo und López de Micay führen. In dieser Region im Cauca sind die aufständischen Strukturen der mobilen Kolonne Jaime Martínez und die Front Carlos Patiño der FARC-EP präsent Und von ihnen stammt das Kommuniqué. Sie kämpfen hier gegen staatliche und paramilitärische Strukturen, aber auch gegen das ELN. Das westliche Koordinationskommando steht in enger Verbindung zu…

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Comandantes der FARC-EP berieten

Die aufständische Organisation FARC-EP, Zweites Marquetalia, hat sich in den letzten Januartagen mit verschiedenen Kommandierenden zusammengefunden, um Fragen der organisatorischen, politischen und militärischen Organisation zu diskutieren. In Erinnerung an einen ehemaligen hochrangigen Kommandierenden der alten FARC-EP, benannten sie ihr Treffen nach ihm. „Am Ende des erfolgreichen Treffens, mit einer positiven Bilanz, erfuhren wir vom Tod des Genossen Bertulfo Alvarez, Mitglied des Nationalen Sekretariats der ehemaligen FARC-EP und der letzte Kommandeur des Blocks Martín Caballero bis zu den Tagen der Unterzeichnung des Friedensabkommens von Havanna.“

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Ein Gespenst geht um in Kolumbien – Neujahrsgruß der FARC-EP

Wir dokumentieren nachstehend in deutscher Übersetzung den Neujahrsgruß der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC-EP, Zweites Marquetalia Um die anerkannte Aussage zu paraphrasieren, mit der Marx und Engels das historische kommunistische Manifest von 1848 eröffnen, das ebenfalls gültig und wichtig ist, beginnen wir diesen Neujahrsgruß und drücken jedem Landsmann unseren inbrünstigen Wunsch aus, dass wir 2021 mit Entschlossenheit des Kampfes empfangen, mit großem Optimismus, die Flügel sich gegenüber dem Wind unserer Träume von einem Neuen Kolumbien öffnen, in Frieden, mit sozialer Gerechtigkeit und mit dem Atem der FARC-EP (Zweites Marquetalia, der sich in…

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Positive Darstellung der FARC-EP in den Medien

Es ist selten, dass in den großen nationalen Medien Berichte von Augenzeugen abgedruckt werden, die sich in gewisser Hinsicht positiv über das Auftreten der Guerilla äußern. Denn die kolumbianischen Massenmedien berichten häufig eigentlich nur die Version des Staates und seiner Sicherheitskräfte. So werden unreflektiert die Versionen von „Drogenterroristen“ und „Kriminellen“ übernommen, um der aufständischen Bewegung jegliches politische Auftreten abzusprechen. Umso erstaunlicher, dass in der größten Tageszeitung Kolumbiens „El Tiempo“ Anfang Dezember ein Artikel erschien, der sich mit der Festnahme sowie Freilassung von zwei Händlern befasst, die kurzzeitig verschwunden waren.

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Der Komplott gegen Jesús Santrich

Vor einer Woche veröffentlichte die Tageszeitung El Espectador, später dann auch andere Zeitungen, eine Nachricht, auf die das Land zwei Jahre warten musste. Es geht um die Vorwürfe gegen Jesús Santrich und auch Iván Márquez im Zusammenhang mit Drogenhandel. Jesús Santrich war als Unterhändler und Mitglied der FARC-EP am Friedensprozess beteiligt und in Havanna, dem Verhandlungsort der Friedensgespräche zwischen der FARC-EP und der kolumbianischen Regierung.

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„Wir sind der wahre bewaffnete Widerstand der FARC“

Eine interessante Reportage hat die Stiftung für Frieden und Versöhnung (Pares) über die Strukturen der FARC-EP im Westen des Landes erstellt und dabei den führenden Kommandanten des sogenannten Westlichen Koordinationskommandos interviewt. Im Cauca sind mit dem Westlichen Koordinationskommando verschiedene Fronten und Strukturen der sich unter Waffen befindlichen FARC-EP entstanden und die eng mit den Strukturen der FARC-EP um die 1. und 7. Front von Gentil Duarte und Iván Mordisco kooperieren. Mittlerweile sind die Berge des Cauca wieder eine Bastion der aufständischen Bewegung geworden.

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Die Front Armando Ríos – Mutterstruktur der Guerilla im Osten Kolumbiens

Als am 16. Oktober 2012 die Dialoge zwischen der FARC-EP und der kolumbianischen Regierung begannen, waren alle hell auf begeistert. Auch im Osten bei den großen Guerillakontingenten des militärischen Ostblocks waren viele für eine Verhandlungslösung, denn militärisch gab es eine Pattsituation gegen die staatlichen Sicherheitskräfte und politisch wollte man so der Macht näher kommen. Unzufriedenheit gab es vor allem bei den Kämpferinnen und Kämpfern, die die harte Zeit ab 2003 unter dem Militärplan „Plan Colombia“ erlebte und in den zurückliegenden Jahren ab 2010 die Macht und Initiative gemäß der letzten…

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»Das Wort ist die einzige erlaubte Waffe«

Wir dokumentieren nachstehend die Rede des obersten Comandante der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP), Timoleón Jiménez, nach der Unterzeichnung des überarbeiteten Friedensvertrages mit der kolumbianischen Regierung am Donnerstag in Bogotá; Wir Kolumbianer haben mehr als sieben Jahrzehnte Gewalt, ein halbes Jahrhundert offenen Krieg, 33 Jahre Dialogprozesse, ein halbes Jahrzehnt Diskussionen in Havanna, die Enttäuschung vom 2. Oktober und die historisch größte Anstrengung um einen mehrheitlichen Konsens der Nation erlebt, bis wir die Unterzeichnung dieses Endgültigen Abkommens erreichen konnten.

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