Piraten könnten bald regieren

Vor den am Samstag in Island stattfindenden Parlamentswahlen kann sich die dortige Piratenpartei Hoffnungen machen, zweitstärkste Kraft zu werden. Die Piraten, die Umfragen zufolge auf rund 20 Prozent der Stimmen könnten, arbeiten bereits an der Bildung eines Regierungsbündnisses. An den Kooperationsgesprächen nahmen drei andere Oppositionsparteien teil: die Linksgrüne Bewegung, die Sozialdemokraten und die Partei »Glückliche Zukunft«. Zusammen kommen die vier Parteien in aktuellen Prognosen auf über 50 Prozent der Stimmen.

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Linke kehrt in NRW-Landtag zurück

Die Linke ist wieder im NRW-Landtag vertreten. Die Landessprecher der Partei, Ralf Michalowsky und Özlem Alev Demirel, nahmen heute in Düsseldorf die Eintrittserklärung des Abgeordneten Daniel Schwerd entgegen. Schwerd war über die Landesliste der Piratenpartei in das Landesparlament gewählt worden, seit seinem Austritt aus der Fraktion im vergangenen Jahr ist er fraktionslos. »Mit Daniel Schwerd gewinnen wir nicht nur ein neues Parteimitglied, der Landtag gewinnt Die Linke und damit eine Stimme für eine soziale Politik wieder zurück«, erklärt Landessprecherin Özlem Alev Demirel. »Armut ist für immer mehr Menschen in NRW…

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Kiel weicht Tanzverbot an »stillen Feiertagen« auf

In Schleswig-Holstein wird das Sonn- und Feiertagsgesetz gelockert. Bereits ab dem kommenden November können Bürger des nördlichsten Bundeslandes an den beiden sogenannten »stillen Feiertagen« Totensonntag und Volkstrauertag abends in Diskotheken oder zu Konzerten gehen. Künftig gilt als »stille« Zeit an beiden Tagen nur noch der Zeitraum von 6 bis 20 Uhr. Bisher durften Läden, Discos und andere Vergnügungsstätten aus Rücksicht auf religiöse Begebenheiten sowie das Gedenken an die Toten an den »stillen Tagen« ab vier Uhr morgens nicht öffnen. Am Karfreitag bleiben von 2 Uhr morgens bis 2 Uhr des…

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In Wien bleibt alles wie gehabt

Die österreichische Hauptstadt Wien, die zugleich ein Bundesland ist, bleibt auch nach der heutigen Wahl vermutlich von einer Koalition aus Sozialdemokraten und Grünen regiert. Trotz Verlusten von fast fünf Punkten blieb die Wien seit 70 Jahren regierende SPÖ nach dem vorläufigen Ergebnis mit 39,44 Prozent stärkste Partei und erhält 44 Mandate im 100 Abgeordnete zählenden Gemeinderat. Zusammen mit den Grünen, die rund 1,5 Prozentpunkte abgaben und auf 11,15 Prozent kommen, reicht das für eine Mehrheit von 53 Sitzen.

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