EInzelhandel: Erste Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Nachdem die Arbeitgeber des Handelsverbands NRW in der ersten Verhandlungsrunde (5.5.) für die rund 700.000 Beschäftigten des Einzelhandels in NRW kein Angebot unterbreitet haben, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) nun den Druck. Am Dienstag (11.5.) kommt es deshalb in der Region Köln/Bonn zu ersten Warnstreiks, u.a. im Lebensmittel- sowie im Möbeleinzelhandel.

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Einzelhandel ohne Angebot

Zur heutigen ersten Verhandlungsrunde für den nordrhein-westfälischen Einzelhandel in Düsseldorf erschienen die Arbeitgeber ohne Angebot – Enttäuschung bei den Beschäftigten. ver.di fordert für die rund 700.000 Verkäuferinnen und Verkäufer in NRW 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung sowie ein Mindeststundenentgelt von 12,50 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem fordert die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Dagegen verweigern sich die Arbeitgeber jedoch vehement.

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Kein Angebot für die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW

Große Enttäuschung bei den Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW – die Auftaktverhandlung der Tarifrunde endet ohne Arbeitgeberangebot. ver.di fordert für die rund 336.000 Beschäftigten der Branche 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge.

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ver.di fordert für die Beschäftigten 4,5 % + 45 Euro

Mit einer Forderung von 4,5 % plus 45 Euro geht ver.di in die Tarifverhandlungen für die rund 18.000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel und im genossenschaftlichen Großhandel in Sachsen-Anhalt. Die Ausbildungsvergütungen sollen je Ausbildungsjahr in gleicher Höhe steigen. Der Tarifvertrag soll für eine Laufzeit von 12 Monaten abgeschlossen werden. Damit der Tarifvertrag auch allen Beschäftigten zu Gute kommt, sollen die Arbeitgeber aufgefordert werden, gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit für die Tarifverträge des Großhandels Sachsen-Anhalt zu beantragen.

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Erste Verhandlung im Groß- und Außenhandel ohne Annäherung

Enttäuschend für die rund 60.000 Beschäftigten im Hamburger Groß- und Außenhandel ergab die heutige erste Verhandlungsrunde zu den Tarifentgelten keine Annäherung der Tarifvertragsparteien. Die Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach Tariferhöhungen um 5,5 %, mindestens 155 €, wurde von den Arbeitgebern als viel zu hoch und der Corona-Krise nicht angemessen zurückgewiesen. Ein Angebot hatten die Arbeitgeber nicht vorgelegt.

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Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel: Aktionen vor Arbeitgeberverbänden

Am Freitag (30.4.) beginnen die Tarifverhandlungen im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel. Beschäftigte der Branche überbringen deshalb am Donnerstag (29.4.) vor den Arbeitgeberverbänden in Köln, Düsseldorf, Krefeld, Bochum, Münster und Bielefeld ihre Forderungen zur diesjährigen Tarifrunde. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) fordert für die rund 336.000 Beschäftigten, darunter etwa 45.000 geringfügig Beschäftigte, 4,5 Prozent mehr Gehalt, Lohn und Auszubildendenvergütung, plus 45 Euro im Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Außerdem fordert ver.di von den Arbeitgebern des Groß-und Außenhandels die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) der Tarifverträge.

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Tarifrunde Einzelhandel: Auftaktkundgebung am Dienstag in Essen

Am Rande der ver.di-Branchenkonferenz Einzelhandel NRW wird die ver.di-Verhandlungskommission morgen (13.4.) mit einer ersten Protestaktion auf dem Willy-Brandt-Platz in der Essener Innenstadt auf die im Mai beginnende Tarifrunde im nordrhein-westfälischen Einzelhandel aufmerksam machen. Die Aktion findet in der Mittagspause zwischen 12:30 und 13:30 Uhr statt.

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Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeläutet

Die ver.di-Tarifkommission für den Einzel- und Versandhandel hat ihre Tarifforderungen für den Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beschlossen. Gefordert wird eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent plus 45 Euro im Monat. Darüber hinaus fordert ver.di ein rentenfestes Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

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