„Sieg des Multilateralismus“

Mitten in der kapitalistischen Krise, der Corona-Pandemie und kurz nach den US-Präsidentschaftswahlen platzte die Nachricht in das Geschehen wie eine Bombe: Die Regierungen der ASEAN-Staaten, Chinas, Japans, Südkoreas, Australiens und Neuseelands unterzeichneten das Freihandelsabkommen „Regional Comprehensive Economic Partnership“ (RCEP) – auf Deutsch: „Umfassendes Regionales Wirtschaftsabkommen“. Das gemeinsame BIP der Unterzeichnerstaaten beläuft sich auf 25 Billionen Euro und übertrifft damit das der am Freihandelsabkommen USMCA beteiligten Länder USA, Mexiko und Kanada sowie der Europäischen Union.

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