Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Durch die Einbeziehung von Schnelltests in das Früherkennungssystem von Infizierten mit dem neuen SARS CoV-2 konnte Kuba die Anzahl der Tests an Verdächtigen im gleichen Zeitraum von 24 Stunden vervielfachen und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine größere Anzahl von COVID-19-Patienten in kürzerer Zeit entdeckt wird.

Die Ergebnisse, die an diesem Sonntag auf der täglichen Pressekonferenz des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben wurden, machten die zunehmende Dynamik bei der Erkennung möglicher Patienten, der Nachverfolgung ihrer Kontakte und der Überwachung von Verdächtigen deutlich. Es wurden Laborproben von 1.291 Personen analysiert, wobei sich 32 als positiv ergaben.

Damit beläuft sich die Gesamtzahl der von Covid-19 betroffenen Menschen auf der Insel auf 320, nachdem insgesamt 5.234 Labortests durchgeführt wurden. 1.887 Bürger befinden sich weiterhin in Krankenhäusern, davon 1.291 verdächtige und 295 bestätigte Fälle. Weitere 16.306 Menschen werden von zu Hause aus durch die medizinische Grundversorgung epidemiologisch überwacht.

Es wurde der bedauerliche Tod von zwei kubanischen Bürgern gemeldet, beide ältere Erwachsene über 70 Jahre und mit Vorerkrankungen, die zu Komplikationen führen: eine Frau aus Sancti Spíritus, die kürzlich aus Spanien zurückkam, und ein Mann von der Insel der Jugend, der bei der Befragung keine Symptome gemeldet hatte und eine Stunde nach seiner Ankunft im Rettungsdienst des Krankenhauses Nueva Gerona an Atemstillstand starb.

Von den 320 mit der Krankheit diagnostizierten Patienten weisen 283 eine stabile klinische Entwicklung auf. Acht Verstorbene, zwei Evakuierte und 15 Entlassungen sind registriert. Acht werden als kritisch und vier als schwerkrank gemeldet.

Quelle:

Granma Internacional