„Mit dem Wahlerfolg der KPÖ in Graz zeigt sich, dass die kommunistische Idee starke Erfolge feiern kann, wenn sie glaubwürdig auftritt und sich selbst ernst nimmt.“ Darauf weist Jakob Matscheko, Kommunalreferent der KPÖ-Steiermark, hin.

Laut dem vorläufigen Endergebnis erreicht die KPÖ in Graz 29,11 Prozent und über 28.000 Stimmen und ist damit stärkste Partei der steirischen Landeshauptstadt. Wenn sich durch die Wahlkarten nichts mehr verschiebt, wird die KPÖ in der Steiermark künftig 117 kommunale Mandate besetzen.

In Graz legt die KPÖ von 10 auf 15 Mandate zu (plus 5), dazu voraussichtlich 3 Stadtratsmandate (plus 1) sowie 60 Bezirksratsmandate (plus 25). In etlichen Grazer Stadtbezirken wird die KPÖ wohl auch die Position des Bezirksvorstehers einnehmen, immerhin ist sie stärkste Partei in 9 Bezirken (bisher 1).

Damit besetzt die KPÖ steiermarkweit in Summe

  • 60 Bezirksratsmandate in Graz
  • 54 Gemeinderatsmandate in 20 Städten und Gemeinden
  • 8 Stadtratsmandate (Leoben, Eisenerz, Knittelfeld, 2x Trofaiach, 3x Graz)
  • 1 Vizebürgermeisterin in Trofaiach
  • 1 Anspruch auf das Bürgermeisteramt in der Landeshauptstadt.

„Die KPÖ versucht, eine nützliche Partei für die arbeitenden Menschen zu sein und zugleich die alltäglichen Problemstellungen mit den großen Zielen der Arbeiterbewegung zu verknüpfen. Es ist sehr erfreulich, wenn diese Arbeit auch von den Wählerinnen und Wählern honoriert wird. Ich gratuliere dem Parteikollektiv um Elke Kahr und Robert Krotzer zum fulminanten Wahlsieg!“ so Matscheko

Quelle: KPÖ Steiermark – Eine nicht mehr zu übersehende Kraft