Übernommen von GLB – Gewerkschaftlicher Linksblock:

Josef Stingl zu Vier-Tage-WocheWeniger arbeiten bei vollem Lohnausgleich – einfach undenkbar? Einige „Feldversuche“ – auch in Österreich – zeigen, dass es geht. Die Hindernisse: „Alte Betonköpfe der Wirtschaftskammer“, die schon Wörter wie „Arbeitszeitverkürzung“, „Lohnausgleich“ oder „Personalausgleich“ wie der Teufel das Weihwasser scheuen und eine Sozialdemokratie die im (un)sozial partnerschaftlichen Wahn maximal Mut zu teilweisem Lohnausgleich zeigt. Zur Erinnerung: In den 70iger Jahren kam es in Österreich zum letzten Mal zu einer generellen Wochenarbeitszeitverkürzung: Von 45 Stunden, 1970 auf 43, 1972 auf 42 und 1975 auf 40 Stunden. Mit der Ausnahme der Einführung der fünften/sechsten Urlaubswoche kam es danach nur mehr zu branchenspezifischen Arbeitszeitverkürzungen auf 38,5, 38 oder 37 Stunden, wie erst kürzlich im Pflegebereich der Sozialwirtschaft Österreich, der Caritas und der Diakonie.Jahrzehntelang spielte die Forderung nach einer verkürzten Arbeitszeit gesellschaftlich eine kleine Rolle. In jüngerer Zeit wird der Ruf danach immer lauter, und nicht nur wegen der Corona-Krise. Die jüngere…

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf GLB – Gewerkschaftlicher Linksblock:
Arbeitszeitverkürzung: Geduld übergebührlich strapaziert