Am 3. Februar nahm der Abgeordnete der Staatsduma von der KPRF Denis Parfjonow an der Sendung „Die Zeit wird es zeigen“ im Ersten Kanal teil. In der Sendung wurde der mit jedem Tag zunehmende Druck der militärischen Hysterie um die Ukraine erörtert, teilt der Pressedienst der KPRF mit.

In seinem Beitrag unterstrich er, dass die Rhetorik einer Trennung und Gegenüberstellung unserer Völker, die uns als fremd, „keine Brüder“ und Feinde darstellt, auf eine angemessene Abwehr treffen muss.

Es ist notwendig klar zu benennen, dass es das ukrainische Volk gibt, das sich jetzt unter einem Kolonialregime einer fünften prowestlichen Kolonne befindet, das verbrecherische Regime treibt dort tatsächlich entsetzliche gesetzlose Dinge. Wir müssen begreifen, dass das ukrainische Volk dringend aus dieser Gefangenschaft befreit werden muss, und dies ist nur möglich, wenn man sich direkt an es wendet.

Gerade deswegen hat die Führung der KPRF einen direkten Aufruf an das Volk der Ukraine „Im Namen der heiligen Bande der Freundschaft!“.

Wir sind davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam mit dem Volk der Ukraine, im Dialog und im brüderlichen Gesprächs diesen brudermörderischen Krieg werden stoppen können.

Das Hauptprobleme liegt heute darin, dass wir schon lange Jahre mit Kummer das Fehlen eines politischen Willens der Führung Russlands zur Anerkennung der Bruderrepubliken DVR und LVR beobachten.

Im Zusammenhang mit der Verschärfung der Situation besteht die KPRF auf der lange herangereiften Notwendigkeit der Anerkennung der Republiken des Donbass und hat einen entsprechenden Entwurf eines Aufrufs an den Präsidenten Russlands in die Staatsduma eingebracht.

Die Anerkennung der Republiken wird es uns erlauben, in kürzester Zeit offizielle diplomatische Beziehungen und Wirtschaftsverbindungen einzurichten und, am wichtigsten, den Beschuss für immer zu stoppen und einen zuverlässigen Schutz russischer Menschen zu gewährleisten.

Quelle: KPDNR