Tarifrunde Einzelhandel NRW: Warnstreiks gehen in Ratingen in die 3. Runde

Nach ersten Warnstreiks am vergangenen Dienstag (11.5.) im Einzelhandel im Raum Köln und am Mittwoch (12.5.) im Einzelhandel im Raum Hagen sowie im Groß- und Außenhandel in Hamm, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun weiter den Druck. Am Freitag (14.5.) gehen deshalb in Ratingen die Warnstreiks im Bereich des Lebensmittelhandels in die 3. Runde.

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Warnstreiks in NRW gehen weiter: Groß- und Außenhandel schließt sich an

Nach den ersten Warnstreiks im Einzelhandel am Dienstag (11.5.) gehen die Warnstreiks am Mittwoch (12.5.) im Raum Hagen im Lebensmittelhandel weiter. Auch der Groß- und Außenhandel schließt sich im Edeka Außenlager Hamm an. ver.di fordert für die Beschäftigten des Einzelhandels 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung sowie ein Mindeststundenentgelt von 12,50 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem fordert die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Im Einzelhandel NRW sind rund 700.000 Personen beschäftigt, im Groß- und Außenhandel circa 336.000.

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EInzelhandel: Erste Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Nachdem die Arbeitgeber des Handelsverbands NRW in der ersten Verhandlungsrunde (5.5.) für die rund 700.000 Beschäftigten des Einzelhandels in NRW kein Angebot unterbreitet haben, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) nun den Druck. Am Dienstag (11.5.) kommt es deshalb in der Region Köln/Bonn zu ersten Warnstreiks, u.a. im Lebensmittel- sowie im Möbeleinzelhandel.

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ver.di NRW kritisiert die Spaltung bei der Impfpriorisierung 3 durch die Landesregierung

Gestern teilte die Landesregierung mit, dass in Nordrhein-Westfalen nun auch die Priorisierungsgruppe 3 geimpft wird. Allerdings könne aufgrund des begrenzten Impfstoffangebots nicht allen Menschen sofort ein Impfangebot gemacht werden. Auf die zusätzliche Unterteilung der Landesregierung reagiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di in NRW) mit Unverständnis.

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Versammlungsfreiheit ist existenziell für unsere Demokratie

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) lehnt den Gesetzentwurf der Landesregierung zum Versammlungsgesetz in ihrer heutigen Stellungnahme für den Rechts- und Innenausschuss ab. Die Landesleiterin Gabriele Schmidt vertrat im Ausschuss als geladene Sachverständige der Grünen die Positionen von ver.di NRW. Sie kritisierte die Unbestimmtheit vieler Paragraphen, die für Bürgerinnen und Bürger als Teilnehmende von Versammlungen mögliche Rechtsfolgen nicht klar erkennen lassen.

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Einzelhandel ohne Angebot

Zur heutigen ersten Verhandlungsrunde für den nordrhein-westfälischen Einzelhandel in Düsseldorf erschienen die Arbeitgeber ohne Angebot – Enttäuschung bei den Beschäftigten. ver.di fordert für die rund 700.000 Verkäuferinnen und Verkäufer in NRW 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung sowie ein Mindeststundenentgelt von 12,50 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem fordert die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Dagegen verweigern sich die Arbeitgeber jedoch vehement.

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Kein Angebot für die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW

Große Enttäuschung bei den Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW – die Auftaktverhandlung der Tarifrunde endet ohne Arbeitgeberangebot. ver.di fordert für die rund 336.000 Beschäftigten der Branche 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge.

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Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel: Aktionen vor Arbeitgeberverbänden

Am Freitag (30.4.) beginnen die Tarifverhandlungen im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel. Beschäftigte der Branche überbringen deshalb am Donnerstag (29.4.) vor den Arbeitgeberverbänden in Köln, Düsseldorf, Krefeld, Bochum, Münster und Bielefeld ihre Forderungen zur diesjährigen Tarifrunde. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) fordert für die rund 336.000 Beschäftigten, darunter etwa 45.000 geringfügig Beschäftigte, 4,5 Prozent mehr Gehalt, Lohn und Auszubildendenvergütung, plus 45 Euro im Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Außerdem fordert ver.di von den Arbeitgebern des Groß-und Außenhandels die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) der Tarifverträge.

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Handwerker seit 60 Tagen im Streik

Anlässlich des 60. Streiktags bei der TSP GmbH kommen Beschäftigte verschiedener NRW-Standorte am Dienstag (20.4.) um 10 Uhr in Düsseldorf vor der LEG-Zentrale zu einer Menschenkette zusammen, bei der sie eine Maske des Schweigens tragen werden. Die Streikenden fordern weiterhin die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Die Arbeitgeberseite war bisher nicht bereit, um einen Tarifvertrag für die rund 420 handwerklich Beschäftigten in NRW zu verhandeln. Auch der LEG-Konzern erteilte möglichen Gesprächen, trotz erneuter Rekordgewinne, eine klare Absage.

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