Katalanische Nationalversammlung startet internationale Kampagne #DefendCataloniaSaveEU

Die Katalanische Nationalversammlung hat eine Kampagne gegen die Aufhebung der parlamentarischen Immunität der katalanischen Abgeordneten Carles Puigdemont, Antoni Comín und Clara Ponsatí gestartet, die vom Obersten Spanischen Gerichtshof beantragt wurde. Der Rechtsausschuss (JURI) des Europäischen Parlaments verabschiedete gestern die Initiative zur Aufhebung der Immunität der drei Abgeordneten, basierend auf einem Bericht des bulgarischen rechtsextremen Abgeordneten Angel Dzhambazki von der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten, zu der auch die spanische rechtsextreme Partei VOX gehört.

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Eine Verunglimpfung der Kämpfer gegen den Faschismus

Das Beispiel der Kämpfer der Internationalen Brigaden im Spanischen Krieg ist heute aktueller denn je. Daher ist es auch mehr als zeitgemäß, daß jene Kämpfer, die sich von Luxemburg aus auf den Weg nach Spanien machten, um die Spanische Republik mit der Waffe in der Hand gegen die Faschisten zu verteidigen, nun endlich auch am zentralen Denkmal »Gëlla Fra« eine Würdigung erhalten. Schlimm genug, daß sie dort neben den Luxemburgern geehrt werden sollen, die im schmutzigen Krieg der USA in Korea ihr junges Leben riskiert haben…

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Katalanischer Rapper Pablo Hasél wegen Texten gegen die spanische Monarchie inhaftiert

Am Dienstag, den 16. Februar, durchbrach die Polizei eine Barrikade, die an der Universität von Lleida (Katalonien) errichtet worden war, wo sich der katalanische Rapper Pablo Hasél gegen seine Gefängnisstrafe wegen des Inhalts seiner Texte gewehrt hatte. Eine große Gruppe von Aktivisten hatte sich ihm angeschlossen, auch vor dem Gebäude gab es Proteste, und in ganz Katalonien wird es Demonstrationen geben, um diesen neuen Angriff auf seine Redefreiheit anzuprangern.

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Hafenarbeiter in Bilbao streiken

Der Betriebsrat eines Konzerns, der in Bilbao Hafenarbeiter und insbesondere Leiharbeiter ausbeutet, hat sich mit einem Statement an die Öffentlichkeit gewandt. Dem ging eine öffentliche Kampagne durch den Betrieb sowie Repressionen voran. Die Kolleginnen wurden bereits bevor sie in den Streik traten öffentlich als Gangster diffamiert. Es wurde behauptet, Leiharbeitern seien Extraschichten nachts und am Wochenende untersagt und dass die Kolleginnen und Kollegen ihre vermeintlichen „Privilegien“, auf Kosten ihrer TEA-Kolleginnen und Kollegen – der Stammbelegschaft – aufrechterhalten wollen. Teile und herrsche schien der Versuch. All diese Behauptungen strafte die Zeit…

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