Verlautbarung und Übereinkunft der Fünften Vollversammlung des Congreso Nacional Indígena (CNI) und Indigener Regierungsrat (CIG)

An den Ejército Zapatista de Liberación Nacional – EZLN An die Pueblos der Welt An diejenigen, die auf den fünf Kontinenten kämpfen Geschwister, Compañer@s  Geschwister der Welt, erhaltet den Gruß derjenigen, die wir den Congreso Nacional Indígena bilden. Wir – Frauen, Männer – sind die Pueblos und Comunidades, die Gemeinschaften, die die Erde und Gebiete bereits bewohnten – bevor das, was sich mexikanischer Staat nennt, aufgezwungen wurde. Nicht nur haben wir eigene Sprachen und Kleidung sondern auch eine eigenen Form von Regierung: die Welt zu sehen, zu verstehen und zu…

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Aufruf zur 5. Nationalversammlung des Nationalen Indigenen Kongresses

Wir Völker, Nationen, Tribus und ursprünglichen Nachbarschaften, die wir der Nationale Indigene Kongress, der Indigene Regierungsrat und die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung sind, widerstehen der Krankheit unserer Mutter Erde, die sich in einer schweren Pandemie äußert, welche das Leben und die Wirtschaft unserer Comunidades und der ganzen Welt getroffen hat. Wir hören uns in der Stimme der Originalvölker, sie schreien aus ihren Geographien, in denen sie gegen den kapitalistischen Krieg kämpfen und widerstehen. Dieser Krieg der sich indigenes und bäuerliches Territorium unter den Nagel reißen will. Das geschieht mit…

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Für die Angehörigen von Verschwundenen ist es fundamental, die Wahrheit zu erfahren

In Mexiko gelten laut offiziellen Zahlen momentan 73.218 Personen als gewaltsam verschwunden. „Wir gehen davon aus, dass hinter dem Verschwindenlassen in den meisten Fällen kriminelle Gruppen stecken, die Menschen zwingen, für sie zu arbeiten. Darunter sind auch Zwangsrekrutierungen der Drogenkartelle“, sagte Dolores González gegenüber „nd.Der Tag“ (Freitagausgabe) aus Anlass des „Internationalen Tag der Verschwundenen“ am 30. August.

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KP Mexikos gegen Militarisierung des öffentlichen Lebens

Die mexikanische Regierung will das Militär im Inneren einsetzen, um die Kriminalität im Land zu bekämpfen. Die Kommunistische Partei Mexikos (PCM) verurteilt das in einer Stellungnahme. Mexiko. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat mit einem Präsidialerlass am 11. Mai den Einsatz der Streitkräfte im Inneren legalisiert. Als Grundlage dient die Reform der Nationalgarde im März 2019, die im Kongress einstimmig beschlossen wurde. Obrador nutzte den fünften Übergangsartikel des Gesetzes über die Nationalgarde, um die Streitkräfte in außerordentlicher, geregelter, überwachter, untergeordneter und ergänzender Weise für Aufgaben der öffentlichen Sicherheit…

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Sie müssen sich vorgaukeln, dass nichts passieren wird

Am 23. März wurde in Mexiko durch das Gesundheitsministerium die sogenannte „Nationale Zeit der gesunden Distanz“ (Jornada Nacional de Sana Distancia) durch das Gesundheitsministerium ausgerufen. Es geht darum, weitere Ansteckungen mit Covid-19 zu verhindern. Doch in den ärmeren Vierteln und Nachbarschaften, den colonias populares, barrios und vecindades, läuft das Leben normal weiter. Die Märkte sind voll mit Händler*innen, die Kinder spielen in den Straßen, die Kioske, Metzgereien, Geflügelgeschäfte und Tortilla-Läden sind immer noch ein Treffpunkt für Familien und Freund*innen. Händeschütteln, Küsse und Umarmungen überall.

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„Wir wollen den Kapitalismus zerstören“

Alex [re:volt]: Andrés Manuel López Obrador hat vor etwas mehr als einem Jahr das Präsident*innenamt in Mexiko angetreten. Obwohl er im Wahlkampf ein Ende des Neoliberalismus und eine Transformation des Landes versprochen hatte, scheint es, als würde er die Politik der Vorgängerregierungen mit anderer Rhetorik fortführen. Besonders seine Entwicklungspolitik, bei der er in Kooperation mit nationalen und transnationalen Konzernen auf sogenannte Megaprojekte setzt, lässt Zweifel an der Fortschrittlichkeit seines Regierungsprojekts aufkommen. Welche dieser Projekte bereiten dem Congreso Nacional Indígena (CNI) besondere Sorgen? Carlos Gónzalez García: Für den CNI sind alle…

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Kuba tritt in Celac für Konsens ein

Mit dem von Mexiko vorgelegten Arbeitsplan, das die vorübergehende Präsidentschaft der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) übernimmt, soll dieser multilaterale Mechanismus aufgrund seiner Stärken bei der Unterstützung von Sozialprogrammen zum wichtigsten Mechanismus in der Region werden. Der 14 Punkte umfassende Vorschlag wurde auf dem Forum vom mexikanischen Außenminister Marcelo Ebrard vorgestellt und soll, wie das mexikanische Außenministerium auf seiner Website mitteilt, eine aktive Beteiligung der 33 Mitgliedsländer des Kontinentalgremiums ermöglichen.

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Kuba setzt sich aktiv für die Integration in der Region ein

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel sandte über Twitter Grüße an das Gipfeltreffen der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac), das an diesem Mittwoch in Mexiko-Stadt stattfand. Kuba setze auf eine hoffnungsvolle Zeit der Einheit in der Vielfalt, führte er aus. Die kubanische Delegation unter Vorsitz von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla forderte die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac) auf, den Austausch zwischen den Mitgliedstaaten wiederzubeleben, um die Integration zu festigen.

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