Mindestlohn steigt auf 9,50 Euro – DGB fordert Anhebung auf 12 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro je Stunde. Der DGB setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass der Mindestlohn zukünftig armutsfest wird. Die im vergangenen Jahr erzielten Erhöhungsschritte bis zum Juli 2022 auf dann 10,45 Euro zeigten zwar in die richtige Richtung, es bleibe jedoch dabei, dass eine einmalige Anhebung durch den Gesetzgeber auf 12 Euro notwendig sei.

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12 Euro bleiben Zukunftsmusik

Bundesarbeits- und -sozialminister Hubertus Heil hat für Januar einen Gesetzentwurf angekündigt, durch den der gesetzliche Mindestlohn perspektivisch auf 12 Euro ansteigen soll. Geht es nach dem Bundesarbeitsminister, sollen zukünftig auch mittlere Einkommen als Orientierungsrahmen für die Beratungen der Mindestlohnkommission berücksichtigt werden. Aktuell orientiert sich die Kommission an 46 Prozent des mittleren Lohns. Mit Inkrafttreten des Gesetzes sollen es 60 Prozent des Durchschnittslohns sein, was aktuell einem Stundenlohn von 12 Euro entsprechen würde.

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DGB begrüßt Erhöhung des Mindestlohns

Zum heutigen 1. Januar 2017 wurde der gesetzliche Mindestlohn erstmals seit seiner Einführung im Januar 2015 angehoben. Er stieg bescheiden von 8,50 auf 8,84 Euro pro Stunde. »Der höhere Mindestlohn kommt Millionen Geringverdienerinnen und –verdienern zu Gute. Sie werden von heute an bei einer Vollzeitstelle monatlich zirka 55 Euro mehr in der Tasche haben«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Sonntag. »Mit der Entwicklung bei den Un- und Angelernten liegen wir deutlich ueber dem Schnitt der Lohnerhoehungen im Jahr 2016. Jeder Cent Mindestlohn mehr bedeutet mindestens 50 Millionen Euro mehr Kaufkraft…

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34 Cent mehr, und der DGB ist zufrieden

Die Mindestlohnkommission hat am Dienstag in Berlin beschlossen, der Bundesregierung eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84 Euro/Stunde vorzuschlagen. DGB-Vorstands- und Kommissionsmitglied Stefan Körzell hält diesen Kompromiss mit den Unternehmern in der Kommission für vertretbar: »Es waren dicke Bretter zu bohren. Die erste Anhebung des Mindestlohns kommt zunächst einmal rund vier Millionen Geringverdienern zu Gute. Sie werden ab 1. Januar in einer Vollzeitstelle monatlich ca. 55 Euro mehr in der Tasche haben. Der höhere Mindestlohn ist aber auch positiv für Wirtschaft sowie Steuer- und Sozialsysteme: Jeder Cent bedeutet 70 Millionen…

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Paritätischer Gesamtverband fordert 13 Euro Mindestlohn

In einem Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »junge Welt« (Samstagausgabe) bekräftigt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, seine Auffassung, dass die Riester-Rente gescheitert ist. Er setzt hinzu: »Die betriebliche Altersvorsorge auch.« Der Grund sei bei beiden Formen derselbe: »Die Menschen haben einfach kein Geld.«

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