Regierungen ziehen Botschafter aus Brasilien ab

Nach dem institutionellen Staatsstreich in Brasilien haben Venezuela, Ecuador und Bolivien die diplomatischen Beziehungen zum neuen Regime in Brasília abgebrochen und ihre Botschafter abgezogen. In einer Erklärung des Außenministeriums in Caracas wird mitgeteilt, man habe den obersten diplomatischen Vertreter »definitiv« zurückgezogen und die politischen und diplomatischen Beziehungen zum Kabinett von De-facto-Staatschef Michel Temer »eingefroren«. Die neue Regierung, die aus einem »parlamentarischen Staatsstreich« hervorgegangen sei, werde nicht anerkannt.

Weiterlesen

Putsch in Brasilien vollzogen

In Brasilien hat der Senat am Mittwoch den institutionellen Staatsstreich gegen die demokratisch gewählte Präsidentin Dilma Rousseff vollzogen. Mit 61 gegen 20 Stimmen enthoben die Senatoren die Politikerin der Arbeiterpartei (PT) ihres Amtes. Begründet wurde des mit einer angeblichen Schönung der öffentlichen Bilanzen in den Jahren 2014 und 2015. Bis zum 1. Januar 2019 soll nun Vizepräsident Michel Temer die Amtsgeschäfte führen. Dieser war vor Monaten mit seiner Partei PMDB auf die Seite der Putschisten gewechselt. Soziale Bewegungen und linke Parteien werfen Temer und der Parlamentsmehrheit vor, einen Putsch durchgeführt…

Weiterlesen

Rafael Correa gegen »Steueroasen«

In einer Rede am 14. Juli schlug Ecuadors Präsident Rafael Correa einen Ethikpakt gegen »Steueroasen« vor. Wir dokumentieren seine Ansprache nachstehend in einer von der ecuadorianischen Botschaft in Berlin besorgten inoffiziellen Übersetzung: Liebe Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer, Steuerparadiese sind aufgrund ihrer Bedeutung in den Bereichen Steuerhinterziehung, Verschleierung von Haushaltsvorgängen, Unterstützung des organisierten Verbrechens und sogar Terrorismusfinanzierung mit die schlimmsten Feinde unserer Demokratien.

Weiterlesen

Präsident Correa dankt für die Zusammenarbeit der kubanischen Ärzte

Am 22. September wies der ecuadorianische Präsident Rafael Correa während der Eröffnung einer externen Praxis des Krankenhauses Abel G. Pontón in Guayaquill darauf hin, dass in der Zeit der Bürgerrevolution die Zahl der Patientensprechstunden von 16 Millionen auf 36 Millionen gestiegen sei. Dies sei möglich gewesen dank der entscheidenden Bemühungen der Regierung zur Verbesserung der kostenlosen und hochwertigen Gesundheitsbetreuung, bei denen auf die Unterstützung Kubas verfügt werden konnte, erklärte de Staatschef.

Weiterlesen