Robert Krotzer, der für die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) im Stadtrat von Graz sitzt, kommentiert den Skandal um ein vom »Spiegel« und der »Süddeutschen Zeitung« verbreitetes Video. Es zeigt den FPÖ-Chef und heutigen Vizekanzler Heinz-Christian Strache zusammen mit dem aktuellen FPÖ-Fraktionsvorsitzenden Johann Gudenus  2017 auf Ibiza. Zu sehen ist, wie Strache einer angeblichen russischen Oligarchin im Gegenzug für Wahlkampfhilfe nach der Regierungsübernahme öffentliche Aufträge verspricht. Die Rede ist auch davon, dass die Dame die »Kronen Zeitung« übernehmen solle, um sie für publizistische Unterstützung der ultrarechten Partei zu nutzen.

Krotzer erklärt dazu: »Dass rechte Parteien Politik für Super-Reiche, Konzerne und Banken machen, ist keine neue Erkenntnis. Dass davon nicht nur das Großkapital – in Form von Steuersenkungen, 12-Stunden-Tag oder Staatsaufträgen – profitiert, sondern auch Politiker und Parteien selbst, lassen die unzähligen Korruptionsfälle von Schwarz-Blau I und II erahnen. Bemerkenswert an dem Video ist aber doch, wie dreist und plump das hinter den Kulissen offenbar passiert.«

Quelle:

KPÖ Steiermark / Graz