Dorian verursacht Schäden und Überschwemmungen in Kanada

Der Hurrikan Dorian hat North Carolina hinter sich gelassen und ist als posttropischer Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Stundenkilometern heftig auf den Süden Kanadas gestoßen. Die ersten Bilder seiner Ankunft, so Telesur, zeigen ernsthafte materielle Schäden, die durch starken Wind in den Straßen der Stadt Halifax in der Provinz Nova Scotia verursacht wurden.

Fast 500.000 Menschen waren in den Provinzen Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island ohne Strom, wie der Kanal CTV informierte.

Die örtlichen Behörden fordern die Bewohner auf, keine schweren Gegenstände in ihren Patios zu belassen, da diese bei stärkerem Wind zu „Projektilen“ werden könnten.

Dorian näherte sich der kanadischen Küste in Form eines Sturms der Kategorie 2. Nach den neuesten Informationen des National Hurricane Center (NHC) „hat Dorian zwar die Eigenschaften eines tropischen Zyklons verloren, wird aber in Teilen Ostkanadas noch erhebliche Auswirkungen haben“.

Das Institut warnte auch vor einer möglichen Sturmflut im Osten Nova Scotias, in Teilen des Golfs von San Lorenzo und im Südwesten von Neufundland.

In Halifax rief die Leiterin des Katastrophenschutzes, Erica Fleck, dazu auf, das Gebiet zu evakuieren und sich zu den Herbergen sowie den drei von den Behörden bevollmächtigten Unterkünften zu begeben.

Der Polizeiinspektor dieser Region, Don Moser, forderte die Bevölkerung auf, Vorsicht und die Disziplin walten zu lassen. „Wir sind sehr gut vorbereitet“, betonte er.

Der Experte Dave Phillips erläuterte, dass Hurrikane, wenn sie Kanada erreichen, sich im Allgemeinen „abzuschwächen beginnen, aber dieser ist noch am Leben und hat sich nicht mal sehr verlangsamt.“

Das NHC verlautbart, dass das meteorologische Phänomen in den nächsten Stunden seinen Kurs in Richtung Nordosten fortsetzen werde.

Dorian hatte die Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Stundenkilometern getroffen, mindestens 43 Menschen das Leben gekostet und unzählige Häuser zerstört. Anschließend passierte er die Küstenzonen der Bundesstaaten Florida und Georgia sowie South und North Carolina in den USA.

Quelle:

Granma Internacional

Andere Beiträge zum Thema