Ismara Vargas, kubanische Botschafterin auf den Bahamas, hat heute die Solidarität mit dem Volk und der Regierung dieser Schwesternation bekräftigt. Mehr als 60 Landsleute arbeiten nach den zerstörerischen Auswirkungen des meteorologischen Phänomens mit den Bewohnern des Gebiets bei Wiederherstellungsarbeiten zusammen.

In einem Interview mit Prensa Latina betonte Vargas das gemeinsame Bemühen aller kubanischen Institutionen, die physische Unversehrtheit der über 60 kubanischen Mitarbeiter auf den sieben Inseln der Bahamas zu sichern.

Die Diplomatin hob die Vorbereitung aller Mitarbeiter auf die Risikosituation hervor, die durch die Geißel des mächtigen tropischen Zyklons Dorian verursacht wurde.

Bezüglich der Kubaner auf den Inseln Abaco und Grand Bahamas, wo die Schäden am verheerendsten waren, fügte die Botschafterin hinzu, dass es zu jeder Zeit Kommunikation und die Verbindung zu den örtlichen Behörden gegeben habe.

Sie sagte, dass sich das Wetter in der Hauptstadt der Bahamas seit Dienstagnachmittag gebessert habe, obwohl die Windböen Hunderte von Kilometern vom Auge des Hurrikans entfernt noch spürbar gewesen seien.

„Wie es bei kubanischen Mitarbeitern auch in anderen Teilen der Welt angesichts solcher Katastrophen immer der Fall ist, werden sie alle ihre Kräfte daran setzen, zur Phase der Genesung beizutragen“, fügte sie hinzu.

Zuvor hatten bereits Präsident Miguel Díaz-Canel und Außenminister Bruno Rodríguez ihr Beileid und ihre Bereitschaft ausgesprochen, bei der Linderung der Schäden zu kooperieren.

Nach Angaben des Sitzes der kubanischen Diplomatie auf den Bahamas arbeiten 55 Mitarbeiter im Bildungssektor und 10 im Gesundheitssektor; hinzu kommen noch Vertreter der Tourismusagentur Havanatur und des Nickelhandelsunternehmens.

Mit 16 Jahren Kooperation ist die pädagogische Brigade die am längsten tätige auf den Bahamas und trägt zur Ausbildung von Kindern und Jugendlichen von der Sekundarstufe bis zur Universität in Disziplinen wie Französisch, technisches Zeichnen und Biologie bei.

Der Durchzug des Hurrikans Dorian durch die Bahamas als stärkster Sturm, der je den Inselstaat berührte, hat bisher den Tod von sieben Menschen verursacht, darunter ein achtjähriger Junge.
Zwischen Montag und Dienstag legte der Wirbelsturm innerhalb von 30 Stunden nur 48 km zurück und traf stets aufs Neue dieselben Orte mit Wind, Regen und Überschwemmungen.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum hob am Mittwoch alle Tropensturmwarnungen für die Bahamas auf. Nun zieht Dorian die Ostküste der USA entlang und wird Modellen zufolge Florida, Georgia und South Carolina berühren

(Mit Informationen von Prensa Latina)

Quelle:

Granma Internacional