Massaker an Indigenen im Cauca

Nach dem Massaker an der indigenen Nasa-Gemeinschaft in der Gemeinde Toribío durch die Kolonne Dagoberto Ramos der dissidentischen FARC gab es einen Aufschrei in Kolumbien. Wiederholt wird der mangelnde Schutz von lokalen Gemeinschaften sowie von sozialen und politischen Bewegungen kritisiert. Im Mittelpunkt steht dabei die kolumbianische Regierung, die oftmals Hinweise der Gemeinden missachtet und Schutz verwehrt. Im Gegenteil, das Militär ist in viele Fälle von Ermordungen von sozialen Aktivisten und ehemaligen FARC-Kämpfern involviert.

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Chiles Volk auf der Straße gegen den Neoliberalismus

Die soziale Situation in Chile ist weiterhin angespannt, davon zeugen die Mobilisierungen der Bevölkerung und der Aufruf von mehr als 70 Gewerkschafts- und Bürgerorganisationen zum Generalstreik. Unterdessen bekräftigte die Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes CUT, Bárbara Figueroa, dass „ein neuer sozialer Pakt nur möglich sein wird, wenn die Regierung der Forderung nach einer verfassunggebenden Versammlung nachkommt, die eine neue Vereinbarung ausarbeitet, in der die Menschenrechte und die sozialen Rechte garantiert werden.“

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Größte Fabrik für Bio-Produkte vor Fertigstellung

Zu den Wirtschaftszweigen, die wegen ihrer großen Auswirkung auf die nationale Wirtschaft und den Ersatz von Importen Priorität haben, zählt der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez die wichtigste Fabrik für Bio-Produkte des Landes in Palma Soriano, die sich in der Erprobungsphase befindet und kurz vor der Inbetriebnahme steht. Auch wenn die Anlage mit ihren 7.200 Quadratmetern kaum mit der angrenzenden Zentrale Dos Rios konkurrieren kann, so kann sie doch mit jedem Koloss in Wettbewerb treten, was den Nutzen angeht, den sie für den Tabak, den Reis, das Zuckerrohr und andere…

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Tarifrunde Versicherungen: Arbeitgeberangebot nicht verhandlungsfähig

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) endete am heutigen Mittwoch (30. Oktober 2019) in Hannover ohne Ergebnis. Ein Angebot der Arbeitgeberseite lehnte ver.di als unzureichend ab. Verhandelt wird für rund 170.000 Beschäftigte im Innendienst der privaten Versicherungswirtschaft. „Das Angebot der Arbeitgeber ist nicht verhandlungsfähig und deutlich zu gering“, betont ver.di-Verhandlungsführerin Martina Grundler. Die Arbeitgeber boten nach fünf Nullmonaten in drei Schritten 1,7 Prozent, 1,2 Prozent und 1,1 Prozent bei einer Laufzeit von 34 Monaten an. Umgerechnet auf die Laufzeit bedeutet…

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Der beschwerliche Weg zurück in die Normalität

Gut zwei Wochen nachdem die Energiekrise auf Kuba für beendet erklärt wurde, ist der Weg zurück in die Normalität für die Insel beschwerlich und graduell. Die akute Wirtschaftskrise macht sich dieser Tage vor allem in Form von leeren Regalen und Knappheit bis zu den Grundnahrungsmitteln bemerkbar, während die USA ihre Sanktionen gegen das sozialistische Land fast im Wochentakt verschärfen. „Kehren die unentbehrlichen Tomatenprodukte wieder in die Läden zurück?“, fragt dieser Tage Havannas Lokalzeitung „Tribuna“ und antwortet: „Ohne Zweifel wird sich die Lage im kommenden Monat verbessern“. Das Parteiorgan „Granma“ verkündete mit…

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Schon wieder eine Liederbuchaffäre im Umfeld der FPÖ

Schon wieder ist im Umfeld von hochrangigen FPÖ-Politikern ein Liederbuch mit nationalsozialistischer Propaganda aufgetaucht. „Die Beteuerungen der FPÖ, sich von ihrem braunen Rand zu trennen, haben sich immer wieder als leere Worte erwiesen. Angesicht der vielen Verfolgten des NS-Regimes in der Steiermark ist eine so offene Nazi-Verherrlichung, wie sie in diesen Texten anklingt, keine Bagatelle. Es wird nicht reichen, wieder von einem „Einzelfall“ im Umfeld der FPÖ zu sprechen, das ist einfach nicht mehr glaubwürdig“, findet Claudia Klimt-Weithaler deutliche Worte.

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Kolumbiens FARC-Guerilla schließt neue Friedensgespräche nicht aus

Kolumbiens FARC-Guerilla schließt neue Friedensgespräche nicht aus. Das sagten die in den Untergrund zurückgekehrten Kommandeure Iván Márquez und Jesús Santrich in einem Exklusivinterview für die in Berlin erscheinende Tageszeitung »junge Welt« (Freitagausgabe). Voraussetzung für einen neuen Dialog sei aber die Ablösung von Staatschef Iván Duque und dessen Kabinett durch Bildung einer Übergangsregierung.

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Postbank: 90 Prozent der ver.di-Mitglieder stimmen Verhandlungsergebnis zu

In der erneuten Urabstimmung haben 90,28 Prozent der ver.di-Mitglieder dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, das die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Postbank am 10. Oktober 2019 erzielt hatten. „Das ist eine überwältigende Zustimmung zum Verhandlungsergebnis“, betont ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. „Im Ergebnis steht eine Tarifeinigung, die im Gesamtpaket zu spürbaren Verbesserungen der Arbeits- und Einkommensbedingungen führt. Ermöglicht wurde das Ergebnis nur, weil sich Tausende von Beschäftigten an den Streiks beteiligt haben.“

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Die PdAS solidarisiert sich mit dem chilenischen Volk

Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) bringt ihre tiefe Bestürzung und grosse Besorgnis über die Ereignisse der letzten zwei Wochen in der Republik Chile zum Ausdruck. Sie verurteilt aufs Schärfste die brutale Repression der Armee gegen das sich in Auffuhr befindende chilenische Volk. Die extreme Gewalt führte zu 18 Todesopfern, 1100 Verwundeten (viele davon durch Schusswaffen!) und zu mehr als 3000 Festnahmen. Auch fanden Folter und sexueller Missbrauch gegen Demonstrant*innen statt. In den wichtigsten Städten werden die Strassen von der Armee unter anderem mit Panzern bewacht und am Abend…

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Neue Studie zeigt Handlungsbedarf in Reha-Einrichtungen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bekräftigt nach der heutigen Veröffentlichung einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur Situation der Beschäftigten in Rehabilitationseinrichtungen ihre Forderung nach einer Aufwertung dieses gesellschaftlich wichtigen Arbeitsfeldes. Laut Studie leiden die Beschäftigten in Rehabilitationseinrichtungen unter zunehmendem Arbeitsdruck und zu niedrigen Löhnen, was zu einer Abwanderung des Personals und damit zu akutem Personalmangel führt. „Die Studie zeigt klar, wo der Schuh drückt: bei den Arbeitsbedingungen und bei der Bezahlung. Das Arbeitsfeld Rehabilitation muss deutlich attraktiver werden. Die Rehabilitation ist schließlich ein wichtiges Glied in der Versorgungskette im Gesundheitssystem“, sagte Sylvia…

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