Bildungsgewerkschaft zum Beschluss der Kultusminister zu Abschlussprüfungen in der Schule

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erkennt an, dass die Kultusministerkonferenz (KMK) sich auf eine gemeinsame Regelung und eine gegenseitige Anerkennung des Abiturs und anderer Abschlussprüfungen verständigt hat. „Wir kritisieren jedoch, dass das Ziel, die Gesundheit der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler zu schützen, durch die Regelung nicht erreicht wird. Offene Fragen wie der Schutz vor Infektionen sind nicht geklärt.

Auch wird für die Schülerinnen und Schüler keine Chancengleichheit geschaffen: Zurzeit stehen die jungen Menschen, die etwa in Hessen ihr Abi machen, wegen der Corona-Krise unter starkem psychischen Druck. Zudem ist die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen von Bundesland zu Bundesland, von Schule zu Schule sehr unterschiedlich“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, in einer ersten Reaktion auf die KMK-Entscheidung am Mittwoch in Frankfurt a.M.

Quelle:

GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft