Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Hochachtungsvoll und mobilisiert – wie das Gedenken an bedeutende Vertreter der historischen Kämpfe für soziale Gerechtigkeit immer sein sollte – ehrte die kubanische Arbeiterbewegung den universellen Führer des Proletariats Wladimir Iljitsch Lenin. Anlässlich seines 150. Geburtstages erfolgte der Aufruf an die Arbeiter der Insel zur Begehung des 1. Mai.

Auf dem Lenin-Hügel in Havannas Stadtbezirk Regla und vor dem Bildnis des Gründers und Führers der epischen sozialistischen Oktoberrevolution versammelte sich am 22. April eine kleine Gruppe von Führern der Arbeiterklasse unter Leitung von Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes Kubas (CTC). Ein Blumengebinde wurde dem legendären Bolschewiken gewidmet, der in den Annalen der Geschichte die erhabenste Lehre dafür darlegte, was die emanzipierte Arbeiterklasse erreichen kann, wenn sie sich in Einheit von Denken und Handeln von den Prinzipien des Sozialismus leiten lässt.

Der Generalsekretär des CTC würdigte das Erbe des sowjetischen Führers und gab die Entscheidung bekannt, dass angesichts der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr der Internationale Tag der Arbeiter von zuhause aus gefeiert wird.

Guilarte de Nacimiento beschrieb die Konfrontation mit der Krankheit, die die Welt plagt, als einen entscheidenden Kampf und hob die führende Rolle der nationalen Arbeiterklasse hervor; sowohl an der vordersten Front dieses Kampfes als auch „im entscheidenden Schützengraben“, der heute bedeutet, zu Hause zu bleiben.

Unter dem Motto „Für Kuba: Gemeinsam werden wir siegen“ werden die Feierlichkeiten nicht in der traditionellen Form von massiven Demonstrationen auf Plätzen und Alleen im ganzen Land stattfinden können, sondern daheim. „Zusammen mit der Familie können so alle verfügbaren Möglichkeiten genutzt werden, die heute soziale Netzwerke und Informationstechnologien bieten, um dieses Datum würdevoll zu feiern“, sagte er.

Er erinnerte daran, dass am 1. Mai vor 20 Jahren der Comandante en Jefe Fidel Castro das historische Konzept der Revolution verkündet hatte, dessen transzendentale Gültigkeit sich in der gegenwärtigen Gesundheitssituation manifestiert, in der entschlossen, „wie er es uns lehrte, mit dem Gefühl für den historischen Moment, mit Mut, Intelligenz und Realismus angesichts von Hindernissen, egal wie mächtig sie sind, die Herausforderung angenommen wird, um sie zu konfrontieren und zu überwinden“.

Er machte die Solidarität der Insel mit den Arbeitern deutlich, die unter den Auswirkungen der Krise des kapitalistischen Gesundheitssystems in der Welt leiden, und dankte dafür, dass sich die befreundeten Gewerkschaftsorganisationen und andere fortschrittliche Kräfte für die Forderung nach Beendigung der Völkermordblockade der Vereinten Staaten gegen Kuba mobilisieren.

Der Generalsekretär des CTC drängte darauf, dass eine verantwortungsvolle soziale Isolation die Kreativität der kubanischen Patrioten bei der Begehung des Tages der Arbeiter von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus nicht einschränken solle. Dieser Tag solle ein weiterer Anreiz zur Überwindung der aktuellen Situation werden.

Quelle:

Granma Internacional