Gedenken am 9. Mai in Güstrow

Anfang Mai jährt sich zum 75. Mal der Sieg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg und die Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus.  Diesem Ereignis wollen wir am 09. Mai um 09.30 Uhr auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Plauer Chaussee, bei strikter Respektierung der Anti Corona Bestimmungen, gedenken.

Schon am 2. Mai 1945 erfolgte die kampflose Übergabe Güstrows an die Rote Armee. Den 28.000 Einwohnern, vielen Flüchtlingen und Verwundeten in der Stadt, blieben Tod und Zerstörung erspart. Mit zu verdanken ist das den Pastoren der Stadt Grüner, Siegert, Klein, Plachte und der katholischen Kirche, die den Stadtkommandanten am 29. April 1945 baten, Güstrow zur offenen Stadt zu erklären.  Hauptmann a.D. Wilhelm Beltz und die Dolmetscherin Slata Kowalewskaja verhandelten mit den sowjetischen Truppen die kampflose Übergabe Güstrows. Unter den Kompanien des Volkssturms wirkte der Kommunist Johannes Warnke, Ehrenbürger der Stadt, erfolgreich für die Niederlegung der Waffen.

Quelle:

VVN-BdA Landesvereinigung Mecklenburg-Vorpommern

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