Die Gründung des Instituts für Information und soziale Kommunikation in Kuba wurde am Dienstag mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Republik Nr. 96 des Gesetzesdekrets 41/2021, in dem die Einzelheiten der neuen Struktur festgelegt sind, offiziell bekannt gegeben.

Ricardo Ronquillo Bello, Präsident der kubanischen Journalistengewerkschaft (UPEC), betonte auf seinem Facebook-Profil, dass das neue Institut dazu beitragen soll, die strukturellen Probleme der Presse und Kommunikation in der kubanischen Gesellschaft zu lösen und den Fortschritt hin zu neuen Modellen der öffentlichen Presse und Kommunikation zu erleichtern.

Das Gesetzesdekret 41 stellt fest, dass das Fehlen einer Einrichtung zur Leitung und Kontrolle des sozialen Kommunikationssystems zur Stärkung der Institutionalität des Landes die Abschaffung des kubanischen Instituts für Radio und Fernsehen erforderlich macht. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass ein neues Institut gegründet werden muss.

Als eine Agentur der zentralen Staatsverwaltung hat es die Aufgabe, die Politik der sozialen Kommunikation des kubanischen Staates und der Regierung zu leiten und zu kontrollieren, Verbesserungen vorzuschlagen sowie zur Förderung einer Kultur des Dialogs und des Konsenses in der kubanischen Gesellschaft beizutragen.

Quelle: Granma – Kuba gründet Institut für Information und Soziale Kommunikation