Die Wahlen der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) im Vorfeld der Regionalwahlen am 21. November, bei denen Gouverneure, Bürgermeister, Abgeordnete und Ratsmitglieder gewählt werden, fanden unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt und können als Schlag ins Gesicht derer bewertet werden, die behaupten, das Land sei nicht demokratisch und werde von einer Diktatur regiert

Die Wahlen der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) im Vorfeld der Regionalwahlen am 21. November, bei denen Gouverneure, Bürgermeister, Abgeordnete und Ratsmitglieder gewählt werden, fanden unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt und können als Schlag ins Gesicht derer bewertet werden, die behaupten, das Land sei nicht demokratisch und werde von einer Diktatur regiert.

Von der PSUV aufgerufen gingen dreieinhalb Millionen Wähler an die Urnen, um ihre 335 Kandidaten für ebenso viele Bürgermeisterämter und 23 Gouverneursposten zu wählen.

Bei Redaktionsschluss waren lediglich die Stimmen für die Kandidaten für sechs der Bürgermeisterämter noch nicht ausgezählt. Von mehr als 7.100 Kandidaten, die von den Aktivisten der PSUV an der Basis aus 100.000 Gemeindevorstehern ausgewählt worden waren, wurden insgesamt 358 gewählt.

Diese Vorwahlen fanden am 8. August statt und aufgrund der Hygieneprotokolle und des großen Andrangs dauerte der Wahltag über 19 Stunden.

Dieses Mal öffnete die PSUV ihre „Schleusen“ für alle, die keiner politischen Partei angehören und an den Wahlen teilnehmen wollten. Präsident Nicolás Maduro bezeichnete dies als großen Beitrag zur Konsolidierung des Friedens und des politischen Dialogs unter den Venezolanern.

Maduro kündigte die mögliche Einrichtung eines Dialogtisches mit der Opposition an, an dem die Regierung unter anderem die Aufhebung der illegalen, von der extremen Rechten geförderten Sanktionen, den Verzicht auf gewaltsame Aktionen und die Einbeziehung der oppositionellen Sektoren, die den Weg für die Wahlen im November geebnet haben, in den Wahlprozess vorschlagen wird.

Die PSUV kündigte ihrerseits an, dass sie ihre Kandidaturen im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen verstärken werde. „Wir wollen Kandidaturen konsolidieren, die der revolutionären Einheit zugute kommen“, sagte Diosdado Cabello, einer der wichtigsten Führer dieser mächtigen politischen Kraft.

Quelle: Granma – Wahltag der PSUV bestätigt Unterstützung des bolivarischen Prozesses