In Mecklenburg-Vorpommern wird es künftig am 8. März, dem Internationalen Frauentag, einen weiteren gesetzlichen Feiertag geben. Das ist Teil des rot-roten Koalitionsvertrages, den Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Simone Oldenburg („Die Linke“) am Montag in Schwerin vorgestellt haben. Bisher ist der 8. März nur in Berlin gesetzlicher Feiertag.Den Schwerpunkt des Koalitionsvertrages mit der Überschrift „Aufbruch 2030“ mit seinen 77 Seiten bilden drei Blöcke zu Wirtschaft, sozialer Verantwortung und Klimaschutz. So will die rot-rote Koalition tausend Lehrerstellen schaffen beziehungsweise sichern, indem Lehrer für bislang unbesetzte Stellen gefunden werden sollen, auslaufende Stellen beibehalten und neue geschaffen werden. Auch an der in der vergangenen Legislaturperiode eingeführten beitragsfreien Kita soll festgehalten werden. Schwesig betonte, alles stehe unter dem Vorbehalt „solider Finanzierung“. Geplant sei zudem ein eigenes Klimaschutzgesetz, bei dem es „mehr Angebote als Verbote“ geben solle.

Quelle: UZ – Unsere Zeit – Frauenfeiertag