Neue Runde von Migrationsgesprächen zwischen Kuba und den USA

Eine neue Runde von Migrationsgesprächen zweischen Kuba und den Vereinigten Staaten findet morgen in Washington D.C. statt.

Die kubanische Delegation wird vom Stellvertretenden Minister für Auswärtige Beziehungen Carlos Fernández de Cossío geleitet, teilte das Außenministerium auf Twitter mit.

Das Außenministerium beklagt die Migrationspolitik der USA gegenüber Kuba, die zu illegaler und irregulärer Migration stimulier. 

Ende März prangerte das kubanische Außenministerium an, dass die US-Regierung seit 2017 einseitig und ungerechtfertigt die 1994 unterzeichnete Verpflichtung, die legale Einwanderung von mindestens 20.000 Kubanern pro Jahr in das Land zu gewährleisten, nicht einhält.

Die Beendigung der Bearbeitung von Einwanderungsverfahren in der Botschaft in Havanna seit Oktober 2017 bedeutet, dass kubanische Reisende gezwungen sind, nach Guyana zu reisen, um solche Verfahren durchzuführen, ohne Garantie, dass sie bewilligt werden, und mit den daraus resultierenden Kosten und der Belastung, die dies für jeden potenziellen Migranten bedeutet.

Die kubanische Regierung hat diese Fragen direkt und über diplomatische Kanäle mit der US-Regierung angesprochen. Das kubanische Außenministerium erklärte, dass das derzeitige Verhalten des Landes missbräuchlich gegenüber kubanischen Auswanderern sei, den unterzeichneten bilateralen Abkommen widerspreche, den Ländern der Region schade und die illegale, irreguläre und unsichere Migration sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg fördere.

Donnerstag, den 21. April wird in Washington D.C. eine neue Runde von Migrationsgesprächen zwischen Delegationen von #Kuba und den Vereinigten Staaten aufgenommen.

Quelle: Granma Internacional