Brandstifter mimt den Friedensmacher

Der für die israelischen Geheimdienste zuständige Minister Eli Cohen hatte es schon vor Wochen im Armeeradio angekündigt : Nach den nahöstlichen Feudaldiktaturen Vereinigte Arabische Emirate und Bahrain werde auch die nordostafrikanische Republik Sudan – über deren Grenze mit Ägypten und Häfen am Roten Meer Lebensmittel und andere Güter in den von Israel abgeriegelten palästinensischen Gazastreifen geschmuggelt werden, ihre Beziehungen zu Israel »normalisieren« . Auch Israel und der Sudan hätten vereinbart, »Frieden zu schließen« , verkündete der um seine Wiederwahl bangende USA-Präsident am Freitag vergangener Woche im Weißen Haus in Washington…

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Ein Schritt zum Frieden

Wird das Friedensabkommen zwischen Khartum und den bewaffneten sudanesischen Rebellengruppen vom 31. August eingehalten werden? Skeptisch stimmt, dass es 2006 und 2011 bereits zwei im Wesentlichen von denselben Akteuren unterzeichnete Abkommen gab, die aber wirkungslos blieben. In den Konflikten in großen Teilen des Sudan sind nach UN-Angaben seit 2003 etwa 300.000 Menschen getötet worden.

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Solidarität mit dem Volk und der KP des Sudan

Gemeinsame Erklärung kommunistischer und Arbeiterparteien (deutsche Übersetzung: Partei der Arbeit Österreichs) Wir, die kommunistischen und Arbeiterparteien, erklären unsere Unterstützung und unsere Solidarität gegenüber dem Kampf des sudanesischen Volkes gegen das Regime der Militärjunta, für demokratische und soziale Rechte Wir verurteilen die mörderischen repressiven Maßnahmen des Regimes gegen die starken friedfertigen Demonstrationen im ganzen Land, wobei dutzende Protestierende getötet und hunderte verletzt wurden.

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Die Linke verurteilt Blutbad im Sudan

„Das war ein Blutbad, verübt an wehrlosen Demonstranten“, kommentiert Christine Buchholz, die für die Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss des Bundestages sitzt, das Vorgehen von sudanesischer Armee und Milizionären in Khartum am gestrigen Montag, bei dem laut Ärzten mindestens 35 Menschen getötet wurden.

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Solidarität mit den Protesten im Sudan! Nein zur Herrschaft des Militärs!

Seit Dezember letzten Jahres protestieren Tausende im Sudan für soziale und politische Veränderung. Am 19. Dezember gingen erstmals Menschen auf die Straße um gegen die von der Regierung angekündigten Preiserhöhungen für Brot zu demonstrieren. Seitdem sind die Proteste nicht nur angewachsen, auch ihre Forderungen haben sich ausgeweitet. Die Menschen fordern neben einem Ende der Kürzungs- und Austeritätsmaßnahmen auch einen grundlegenden politischen Wandel in ihrem Land.

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Sudanesische KP verurteilt Militärputsch

Die Sudanesische Kommunistische Partei hat den am heutigen Donnerstag durchgeführten Staatsstreich der Militärführung verurteilt. Die Partei, die eine der führenden Kräfte der seit Monaten anhaltenden Protestbewegung war, rief die Menschen auf, die Demonstrationen fortzusetzen, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Sie stellte sich damit offen gegen Anordnungen der neuen Militärjunta, die den Ausnahmezustand und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt hatte.

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Militär übernimmt die Macht im Sudan

Im Sudan hat das Militär offenbar die Macht übernommen und den seit 30 Jahren regierenden Staatschef Omar Al-Baschir gestürzt. Die staatlichen Rundfunk- und Fernsehsender unterbrachen ihr reguläres Programm, senden Marschmusik und Ankündigungen, dass man ein Statement des Militärs erwarten solle. Die »Sudan Tribune« berichtete, dass Panzer in der Hauptstadt Khartum aufgefahren seien. Der Aufenthaltsort von Al-Baschir sei unbekannt, so das Internetportal weiter. »Glaubwürdige Quellen«, so die Sudan Tribune, hätten erklärt, dass das Militär mit seinem Eingreifen einem Putsch islamistischer Kräfte zuvorgekommen seien.

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Hunderttausende demonstrieren für Ende der Diktatur

Hunderttausende Menschen haben gestern (Sa., 6. April 2019) in der Hauptstadt Khartoum und anderen großen Städten und Ortschaften in ganz Sudan demonstriert und das Ende des Regimes gefordert. Der 6. April wird mit feurigen und blutigen Lettern in die Annalen der revolutionären Geschichte eingehen und zum zweiten Mal den Sieg unseres Volkes über die Diktatur markieren.

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