Testangebot an alle Schaffenden

Am kommenden Montag beginnt das Arbeitsministerium mit der Verteilung von rund 5,7 Millionen Corona-Schnelltests für alle in Luxemburg Schaffenden an die Betriebe. Dazu wurden 76.000 Betriebe und Selbständige angeschrieben, erklärte Ressortchef Dan Kersch am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Direktor des Patronatsdachverbandes UEL, Jean-Paul Olinger, und den Präsidenten der beiden im Privatsektor repräsentativen Gewerkschaften OGBL und LCGB, Nora Back und Patrick Dury. Alle vier betonten die strikte Freiwilligkeit der »zusätzlichen präventiven Sicherheitsmaßnahme«.

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Eurofoil: Die Urabstimmung hat begonnen

Beim Unternehmen Eurofoil in Düdelingen hat die Urabstimmung über einen möglichen Streik begonnen. Wegen der Schichtarbeiter dürfte sie bis Dienstag andauern, aber angesichts der Entschlossenheit der Beschäftigten, ihren Kollektivvertrag zu verteidigen und Verschlechterungen mit allen gewerkschaftlichen Mitteln zu verhindern, ist damit zu rechnen, dass die große Mehrheit der Belegschaftsmitglieder für die gewerkschaftliche Aktion stimmen wird.

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Sozialplan bei IBM unterzeichnet

Am Montag dieser Woche unterzeichneten die Direktion der Luxemburger Niederlassung des börsennotierten US-amerikanischen IT- und Beratungsunternehmens IBM und der LCGB ein Ankommen über einen Sozialplan, mit welchem 38 Beschäftigte auf die Straße gesetzt werden. Einen »Plan de maintien dans l’emploi«, wie ihn die Gewerkschaft vorgeschlagen hatte, hat der Konzern kategorisch abgelehnt.

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»Deutschsprachige Fahrer werden nach Frankreich oder Belgien geschickt«

Nach den Gewerkschaften LCGB und OGBL hat auch die Handelskonföderation scharfe Kritik an der jahrelangen Untätigkeit des Sozialversicherungsministeriums und des CCSS (Centre commun de la sécurité sociale) im Umgang mit einer EU-Direktive geübt, die mittlerweile dazu geführt hat, daß hunderte Fahrer, die für in Luxemburg ansässige Güter- oder Personentransportunternehmen arbeiten, aber in der Grenzregion wohnen, aus dem hiesigen System der Sozialversicherungen geflogen sind, weil sie 25 Prozent ihrer Arbeit in ihrem Wohnland verrichten müssen.

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Über Corona-Müdigkeit Kampfbereitschaft nicht verlieren

Die aktuelle Pandemie zeigt schonungslos die Mißstände unserer Gesellschaft. Sei es ein unterbezahlter Gesundheitssektor, der im Falle von Luxemburg auch noch hoffnungslos vom Ausland abhängig ist, die Abhängigkeit von »Märkten« bei der Beschaffung von Impfstoff, deren Entwicklung öffentlich finanziert wurde oder wenn es um die Ausgesetztheit der Beschäftigten geht, denen alles andere verboten wird, außer der Präsenz am Arbeitsplatz.

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Vom Sozialplan zur Systemfrage

Über zwei Sozialpläne, der erste im Dezember 2019 und der zweite im März 2021, wird die in Belval ansässige Tochtergesellschaft der Royal Bank of Canada ihre Belegschaft demnächst um mehr als 400 Beschäftigte oder ein Drittel reduziert haben. Vor acht Jahren hatte die Bank, die unter dem Namen RBC Investor & Treasury Services im Spekulationsgeschäft tätig ist und Geschäfte mit vermögenden Privatleuten macht, übrigens bereits einmal 200 Beschäftigte auf die Straße gesetzt.

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CGFP kritisiert Coronastrategie der Regierung

Drei Monate nach der Zulassung des ersten Impfstoffs sei Luxemburg noch immer »meilenweit von einer wirksamen und umfassenden Impfstrategie gegen Covid-19 entfernt«, wirft die Staatsbeamtengewerkschaft der Regierung in einer am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung vor. Weil ihre Impfkampagne nur schleppend verlaufe, breite sich zunehmend »Frust und Enttäuschung über diese Stagnation« aus. Die CGFP betont, daß die Gesundheit »ein öffentliches Gut und zugleich ein Menschenrecht« ist. »Eine der zentralen Pflichten der Regierung« bestehe darin, die Menschen bestmöglich zu schützen. Je länger die Coronakrise andauere, desto mehr stelle sich jedoch heraus, »daß dieser…

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