Freiheit für Eren Keskin

„Journalistische Arbeit ist kein Terrorismus! Die drakonischen Haftstrafen für Eren Keskin und weitere Verantwortliche der Zeitung ‚Özgür Gündem‘ wegen vollkommen absurder Vorwürfe sind ein Angriff auf die Pressefreiheit und ein erneuerter Beleg für die Willkürherrschaft des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss.

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Solidarität mit den Studierenden und Lehrkräften der Boǧaziçi-Universität!

Seit Anfang Januar befinden sich Studierende und Lehrkräfte der Istanbuler Boǧaziçi-Universität im Protest. Grund ist der neueingesetzte Direktor Melih Bulu. Denn dieser ist nicht nur Mitbegründer und Mitglied der AKP, sondern wurde von Staatspräsident R.T. Erdoǧan ohne Wahlen über die Köpfe der Studierenden und Lehrkräfte hinweg eingesetzt.

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Proteste gegen AKP-Rektor Melih Bulu verschärfen sich

Der Kampf der Studierenden gegen den von der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) installierten Rektor der İstanbul Boğaziçi Universität, Melih Bulu, geht weiter. Mit den Protesten gegen den regimenahen Rektor wird auch ein klares Zeichen gegen die von ihm geplante Forcierung der Bildungsökonomisierung gesetzt. In diesen Protesten maßgeblich involviert ist die Kommunistische Jugend der Türkei (TKG), die diese von Erdoğan durchgesetzte Ernennung aufs Schärfste kritisiert.

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Demonstranten in der Türkei nicht im Stich lassen

„Während Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr türkischer Kollege Hulusi Akar sich gegenseitig Avancen machen, werden in der Türkei friedliche Proteste von Studierenden brutal niedergeschlagen und Erdogan-Kritiker aus der Armee entfernt. Wo bleibt da die werteorientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung“, sagt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.

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Griechisch-türkische Beziehungen sind Teil größerer imperialistischer Pläne und Konkurrenzkämpfe

Die türkische online-Zeitung soL international news hat Elisseos Vagenas interviewt, den Leiter der Sektion für internationale Beziehungen des Zentralkomittees der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE). In dieser Funktion hat Vagenas unter anderem auch dem Gründungsparteitag der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) im Jahr 2013 beigewohnt. Thema des Interviews sind die imperialistischen Auseinandersetzungen zwischen Griechenland und der Türkei.

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Solidarität mit türkischen Arbeitern

Seit dem 25. Dezember 2020 befinden sich die Arbeiter der Fabrik Baldur Sübsansiyon in der türkischen Stadt Kocaeli im Arbeitskampf. Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen dort bereits seit fünf Jahren für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, für die Anerkennung ihrer Gewerkschaft und aktuell für die Wiedereinstellung der gekündigten Arbeiter. Aus diesem Anlass führten das Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften, der Metallertreff und DIDF Stuttgart am 19. Januar eine Aktion vor Daimler in Mettingen und Untertürkheim durch. Mit Transparenten, Schildern und Flyern machten die Gewerkschafter auf den Streik des Daimler-Zuliefererers Baldur aufmerksam.

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Klare Kante statt Kuschelkurs mit dem Autokraten Erdogan

„Die Charmeoffensive der Türkei in Brüssel ist ohne jede Substanz. Für den anhaltenden Völkerrechtsbruch und die exzessiven Menschenrechtsverletzungen der türkischen Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan darf es seitens der Bundesregierung und der EU null Toleranz geben“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, anlässlich des Besuchs des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu in Brüssel.

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Türkei: Cargill-Arbeiter 1.000 Tage im Streik

„Wir sind die Staatsgewalt“, meinte die Polizei, die den Arbeitern nicht erlaubte, ein Statement vor dem türkischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft abzugeben. Sie drohte den Arbeitern mit den Worten: „Wir werden euch zeigen, was wir können, macht euch keine Sorgen“. Die Arbeiter, die festgenommen und dann wieder freigelassen wurden, wurden daraufhin zweimal mit Geldstrafen belegt. Auf dem Rückweg vom Gewahrsam wurden sie beschuldigt, gegen die Ausgangssperre verstoßen zu haben, und das trotz des schriftlichen Berichts der Polizei, der belegte, dass sie aus Polizeihaft kamen.

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