75. Jubiläum des WBDJ – UZ-Interview mit dem Vorsitzenden

Am 10. November 1945, ein halbes Jahr nach der Befreiung von der faschistischen Barbarei in Europa, trafen sich Jugendliche aus 63 Nationen in London und gründeten den Zusammenschluss aller antiimperialistischen und progressiven Jugendorganisationen, den Weltbund der Demokratischen Jugend. Finanziell, ideologisch und personell unterstützt durch die entstehende sozialistische Staatengemeinschaft, hallte damit der Ruf nach Frieden, sozialer Gerechtigkeit und dem Ende der imperialistischen Mordbrennerei durch die Lande. Er erfasste Milliarden von Jugendlichen. Der WBDJ und seine Mitgliedsorganisationen unterstützten die kubanische Revolution und die antikolonialen Befreiungsbewegungen in Afrika, begehrten auf gegen die Massaker in…

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Ein wichtiger Meilenstein

Honduras hat den Damm gebrochen. Das kleine lateinamerikanische Land hat am Samstag als 50. Mitgliedstaat der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen ratifiziert. Nach den Regeln der UNO tritt dieser Vertrag am 22. Januar kommenden Jahres in Kraft und wird damit ein wesentlicher Bestandteil des Internationalen Rechts.

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Friedensnobelpreis für Welternährungsprogramm der UNO

Der Friedensnobelpreis 2020 geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (UN World Food Programme, WFP). Das vom norwegischen Parlament bestimmte Verleihungskomitee begründete seine Entscheidung für das WFP mit dessen Einsatz „im Kampf gegen Hunger und für bessere Friedensbedingungen in Konfliktregionen“. Die in Rom beheimatete internationale Institution, die von der UNO-Generalversammlung und der UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO getragen wird, sei „eine treibende Kraft, um zu verhindern, dass Hunger als Waffe in Krieg und Konflikten eingesetzt werde“.

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75 Jahre Weltgewerkschaftsbund

Vor 75 Jahren, am 3. Oktober 1945, wurde der Weltgewerkschaftsbund (WGB) in Paris gegründet. In den letzten Tagen organisierten Gewerkschaften auf der ganzen Welt Aktion, um an die Gründung des WGB zu erinnern. Am 3. Oktober 1945 fanden sich Delegierte, die 67 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus 56 nationalen Organisationen aus 55 Ländern und 20 internationalen Organisationen repräsentierten, zur Gründungskonferenz des Weltgewerkschaftsbundes zusammen. Der Pariser Weltgewerkschaftskongress entsprach dem Willen der organisierten Arbeiterinnen und Arbeiter der Welt, die nach zwei Weltkriegen und dem großen antifaschistischen Sieg der Völker im Mai 1945…

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Mißachtete Jubilarin

Hehre Ziele hatten sie, die rund 850 Delegierten aus 51 Ländern, die im April 1945 in San Francisco zusammenkamen, um die Charta der Vereinten Nationen fertigzustellen, deren Inkrafttreten vor 75 Jahren noch bis Ende des Monats am UNO-Sitz in New York und weltweit (in einem coronabedingt deutlich reduzierten Umfang) gefeiert wird.

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Gerechtigkeit und Klima

Der neueste Bericht der NGO Oxfam verkündet, daß zwischen 1990 und 2015 das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen hat, wie die ärmeren 50 Prozent. Der Bericht »Confronting Carbon Inequality« listet in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, welche Gruppen der Bevölkerung, nach Einkommen gestaffelt, für welchen Anteil am CO2-Ausstoß verantwortlich sind. Er kommt zu dem Schluß, daß für die Verdopplung des Ausstoßes zwischen 1990 und 2015 insbesondere die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung verantwortlich gewesen sind.

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Weltweite Umfrage des IGB 2020: Mehrheit der Menschheit wird immer ärmer

Die im Auftrag des 200 Millionen Mitglieder zählenden Internationalen Gewerkschaftsbundes durchgeführte Weltweite Umfrage 2020 zeigt, dass erwerbstätige Menschen und ihre Familien bereits vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie, die die Welt zum Stillstand gebracht hat, kaum genug zum Leben hatten. Aus der Umfrage geht hervor, dass arbeitende Menschen mit weltweiten Lohneinbrüchen zu kämpfen haben: Drei Viertel (75%) geben an, dass ihr Einkommen etwa gleich viel gestiegen oder hinter dem Anstieg der Lebenshaltungskosten zurückgeblieben ist.

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Kommentar zu Coronafolgen für mangelernährte Kinder

„Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“ Das Diktum des Kapitalismuskritikers Jean Ziegler stimmte schon vor der Corona-Pandemie und es stimmt unverändert. Nur die Zahl der zusätzlich Verhungernden ist offen: Nach derzeitigem Stand drohen laut dem US-Entwicklungspolitik-Institut IFPRI durch die verheerenden Folgen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr bis zu 180.000 Kinder unter fünf Jahren zusätzlich zu verhungern. In den Jahren vor Corona waren es zuletzt weit über zwei Millionen Kinder, die pro Jahr den Hungertod starben.

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Der Hunger nach der Pandemie

Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen. Ein am 13. Juli veröffentlichter UN-Bericht zeigt, dass 2019 mehr als zehn Millionen Menschen auf der Welt in die Hölle des Hungers geraten sind, in der heute 690 Millionen Menschen leben, 8,9 % der Weltbevölkerung. Und zu dieser Zahl können Sie bis Ende des Jahres weitere 270 Millionen hinzufügen. In fünf Jahren beträgt der Anstieg fast 60 Millionen. Die Unterernährung nahm zum vierten Mal in Folge weltweit zu. Fast jeder zehnte Einwohner des Planeten überlebt in…

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