98,99 Millionen Menschen aus der Armut befreit

China hat am Donnerstag einen „vollständigen Sieg“ im Kampf gegen die extreme Armut erklärt, nachdem 98,99 Millionen Menschen aus der verarmten Landbevölkerung eine staatlich definierte Armutsgrenze für das jährliche Pro-Kopf-Einkommen überschritten haben. Dies ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass es dem Land gelungen ist, für eine in jeder Hinsicht planmäßig mäßig prosperierende Gesellschaft zu sorgen.

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Mensa in der Krise

Krasser Schulstress, kaum Freizeit und viel zu viele Hausaufgaben. Das ist für uns SchülerInnen in diesem Schulsystem Alltag. Vor Allem in Zeiten der (Wirtschafts-)Krise wird immer mehr SchülerInnen eins klar: Dieses Schulsystem richtet sich nicht nach unseren Interessen. Denn wie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens setzt sich auch hier die kapitalistische Logik durch. So macht der Drang nach Profiten, der Grundsatz dieses Systems, nicht einmal vor unserer Schulmensa halt. Denn auch hier müssen ausreichend Gewinne eingebracht werden.

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Wichtige Signale

Anfang Dezember 2020 wurde in Peking bekannt gegeben, daß die Volksrepublik China wie geplant die Ziele der Armutsbekämpfung erreicht hat. Nach dem XVIII. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas nahm die Beseitigung der Armut höchste Priorität in der Politik der Partei und der staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen ein. Nach großen Anstrengungen konnte jetzt zum ersten Mal in der chinesischen Geschichte festgestellt werden, daß mit dem 13. Fünfjahresplan (2016 bis 2020) die extreme Armut beseitigt ist.

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Coronakrise als »Brandbeschleuniger«

Bei zahlreichen Familien in den EU-Staaten sind die Geschenke in diesem Jahr weniger üppig ausgefallen, wenn es denn überhaupt welche gegeben hat. Verzichten mussten die Kinder aus Familien, deren Eltern durch Arbeitslosigkeit oder aufgrund niedriger Entlohnung arm geworden sind, schon zuvor auf vieles – auf gute Chancen sowie Bedingungen in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur, auf adäquate Wohnungen oder sogar auf kindgerechte Ernährung.

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Arbeitsmarkt regulieren statt deregulieren, um Beschäftigte vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen

„Nicht nur die soziale Schieflage der aktuellen Corona-Politik sondern auch die verfehlte Sozial- und Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre spiegeln sich im Armutsbericht“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.

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„Armut gefährdet den gesellschaftlichen Frieden“

Mit Blick auf den Armutsbericht des paritätischen Wohlfahrtsverbands sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, am Freitag in Berlin: „Die höchste Armutsquote seit der Wiedervereinigung ist nicht nur schlimm für die Betroffenen, sondern auch ein alarmierendes Signal an uns alle. Besonders bedrückend: die größte Gruppe der insgesamt 13,2 Millionen Armen sind Erwerbstätige. Im Klartext: Jeder dritte dieser Menschen ist arm trotz Arbeit und die ganz überwiegende Mehrheit davon hat eine mittlere oder gute Qualifikation. Armut trotz Erwerbsarbeit ist und bleibt ein besonderer Skandal in Deutschland im 21. Jahrhundert.

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Deutschland macht arm

In Deutschland ist jeder Zehnte arm, obwohl er arbeitet. Das geht aus einer am Mittwochabend veröffentlichten Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hervor. Hauptgrund dafür ist nach Angaben der Unterorganisation der Vereinten Nationen das Fehlen gesicherter und angemessen bezahlter Vollzeitstellen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung gelten in der Bundesrepublik rund 16 Prozent als arm, damit liegt Deutschland in etwa auf dem EU-Durchschnitt. Trauriger Spitzenreiter ist Deutschland aber, wenn es um das Risiko geht, im Falle eines Arbeitsplatzverlustes trotz staatlicher Sozialleistungen in Armut abzurutschen. 2014 lag die Gefahr in Deutschland bei 67 Prozent…

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Oxfam-Bericht: 62 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung

Soziale Ungleichheit nimmt weltweit dramatisch zu. Inzwischen besitzen die 62 reichsten Einzelpersonen – vor einem Jahr waren es noch 80 – genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Dies geht aus dem Bericht »An Economy for the 1%« hervor, den Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht. Die Entwicklungsorganisation fordert, das Geschäftsmodell der Steueroasen zu beenden und sehr hohe Vermögen stärker zu besteuern.

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