Kundgebung gegen die Polizeigewalt bei der LL-Demo 2021

Am Freitag, den 22.01.2021 versammelten sich ca. 80-100 Menschen am U-Bahnhof Frankfurter Tor in Friedrichshain zu einer Kundgebung gegen die Polizeigewalt während der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration dieses Jahr. Die Veranstaltung wurde von linksjugend [‘solid] Berlin organisiert. Die Kundgebung wurde von einem, im Verhältnis, Großaufgebot der Berliner Polizei begleitet. Auch war der Fokus wieder sehr stark auf die FDJ gerichtet.

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Solidarität mit dem angegriffenen Luxemburg-Liebknecht-Gedenken

Solidarität mit dem angegriffenen Luxemburg-Liebknecht-Gedenken. Schluss mit der Polizeigewalt! Erinnern heißt Kämpfen! Am vergangenen Sonntag beteiligten wir uns als revolutionäre Stadtteilorganisation mit 3000 weiteren Menschen an der traditionellen Gedenkdemonstration an die Revolutionär*innen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Wie keine anderen stehen sie als historische Figuren für einen konsequenten Einsatz gegen Krieg, imperialistische Ausbeutung, Kapitalismus und für eine sozialistische und demokratische Gesellschaft. Sie stehen auch stellvertretend für das mörderische Treiben der reaktionären Freikorps, die im Wissen und mit Unterstützung der angeblichen “Arbeiterpartei” SPD die revolutionären Erhebungen 1918/19 niederschlugen.

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Facebook zensiert Bericht über Polizeigewalt

Die Tageszeitung »junge Welt« berichtete am Sonntag unter anderem auf Facebook über die brutalen Übergriffe der Polizei gegen die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration in Berlin. Sie stand damit fast allein in der bundesdeutschen Medienlandschaft – in den meisten anderen Medien fand die Demonstration entweder gar nicht statt oder die Rede war von »Rangeleien« mit der Polizei. Doch offenbar war schon die Störung dieser Meinungsmache zu viel für das »soziale Netzwerk«. Wie die Zeitung am Montag meldete, hat Facebook die Meldung über die Polizeigewalt gelöscht – mit der Begründung, dass die Bilder »Gewalt verherrlichen…

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Statement des Bündnisses Fight and Remember zur LL-Demo 2021

Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gegen Polizeigewalt durchgesetzt +++ Dutzende Verletzte nach Angriff auf Demonstration +++ Tausende Menschen haben am Sonntag, 10. Januar, an der traditionellen Demonstration in Gedenken an die von reaktionären Freikorpssoldaten ermordeten Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin teilgenommen. Trotz des Versuchs der Berliner Polizei, die Demonstration durch mehrere Angriffe bereits zu Beginn am Frankfurter Tor zu verhindern, wehrten sich die Teilnehmenden. Rund 3000 Menschen erreichten schließlich den Friedhof der Sozialist:innen und gedachten, den von der Reaktion ermordeten Genoss:innen.

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Trotz alledem!

Keine Nachrichten sind auch eine Nachricht. Es ist bezeichnend, wenn weder die Deutsche Presseagentur noch die Nachrichtensendung im staatlichen deutschen Fernsehen es für nötig halten, über Gewaltexzesse der deutschen Polizei gegen friedliche Demonstranten in der Hauptstadt Berlin zu berichten. Jegliches Aufbegehren gegen den russischen Präsidenten, Ansammlungen von rechten Oppositionellen in Venezuela oder Spaziergänge von Damen in Weiß in Havanna sind den Agenturen und Sendern des medialen Mainstream viele Zeilen und Sendeminuten wert. Wenn aber junge Antifaschisten in Berlin zusammengeschlagen und unter brutaler Gewaltanwendung festgenommen werden, dann schweigen diese Medien.

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SDAJ Berlin zum Angriff der Polizei auf LL-Demo

Wir dokumentieren nachstehend eine Stellungnahme der SDAJ Berlin, die diese auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat: Die jährliche Luxemburg-Liebknecht-Demonstration wurde heute von der Polizei angegriffen. Vorgeschobener Anlass war das Tragen von FDJ-Flaggen von manchen Teilnehmenden. Die bürgerliche Presse ist bereits eifrig dabei, die Lüge der Polizei zu wiederholen und behauptet, dass das Zeigen des FDJ-Zeichens in der Öffentlichkeit verboten sei. Das stimmt allerdings nicht – ein Berliner Amtsgericht hat zuletzt 2014 anders entschieden und die Angeklagten von dem Vorwurf freigesprochen.

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Polizei attackiert Luxemburg-Liebknecht-Demo

Bereits vor dem Abmarsch der traditionellen LL-Demo zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist es heute zu massiven Übergriffen der Polizei gekommen. Immer wieder prügelten die Beamten in die mehreren tausend Menschen ein.Auslöser war offenbar ursprünglich der Block der Freien Deutschen Jugend (FDJ). In deren Fahnen und Abzeichen sehe man die Symbole einer verbotenen Organisation, zitierte der Fotograf PM Cheung die Beamten. Tatsache ist jedoch, dass die FDJ in der DDR legal war und ein in Westdeutschland bestehendes Verbot für sie laut Einigungsvertrag nicht gilt. Es soll rund…

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Heraus zur LL-Demonstation 2021!

Auch in diesem Jahr – am 10. Januar 2021 – wird die Demonstration im Gedenken an die von reaktionären Freikorps ermordeten Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin stattfinden. Der antifaschistisch-internationalistische Block mobilisiert unter dem Motto »Fight and Remember: Kise und Unterdrückung – die Antwort darauf heißt Revolution« zur Demonstration, auch wenn es auf dem Friedhof in Friedrichsfelde kein »stilles Gedenken« der Partei Die Linke geben wird.

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