Proteste gegen die Ausrüstung der Polizei mit Tasern in Dortmund

Auf einer Kundgebung in der Dortmunder Nordstadt haben am Freitagnachmittag trotz strömenden Regens und Corona-Einschränkungen zwischen 80 und 100 Menschen gegen die Ausrüstung der Polizei mit Tasern demonstriert. Die DKP hatte aufgerufen und ein breites Bündnis aus Parteien und Initiativen hatte sich angeschlossen. Es reichte von der VVN-BdA, dem Bündnis Dortmund gegen Rechts, der Bürgerinitiative gegen Kameraüberwachung, der DIDF, der „Anarchokommunistischen Plattform Ruhr“, der Partei „Die Linke“ und der Linksjugend.solid bis hin zu den Grünen.

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Hände weg von den Grund- und Freiheitsrechten!

Ein neues Versammlungsgesetz soll in Nordrhein-Westfalen mehr Überwachungsbefugnisse der Polizei und Einschränkungen von Protest und Gegendemonstrationen schaffen. Auch in Berlin und in Sachsen-Anhalt soll das Versammlungsgesetz novelliert werden, wobei gerade letzteres ebenfalls massive Verschärfungen vorsieht. Indem sie die geplanten Vorhaben beschleunigt durchpeitschen wollen, nutzen die Landesregierungen die derzeitige Corona-Pandemie, um breite Proteste gegen dieses grundrechtsfeindliche Vorhaben zu verhindern.

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Strafverfahren gegen mutmaßlich rassistische Schläger wird im Januar fortgesetzt

Organisationen fordern sofortige Rückholung des nach Afghanistan abgeschobenen Jamil Amadi* Im April 2017 wurde der damals 26-jährige Jamil Amadi auf einem Berliner S‑Bahnhof Opfer eines brutalen und vermutlich rassistisch motivierten Überfalls. Einer der Täter soll der Berliner Polizist Stefan K. gewesen sein, der in seiner Freizeit unterwegs war. Noch bevor das Strafverfahren gegen Stefan K. und die anderen Angeklagten abgeschlossen war, ließ das Landesamt für Einwanderung Herrn Amadi im März 2020 nach Afghanistan abschieben, obwohl die Staatsanwaltschaft der Ausländerbehörde deutlich signalisiert hatte, dass er als Zeuge zur Durchführung der Hauptverhandlung…

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Polizei und Justiz gefährden Menschenleben: Wiederholte Abstürze im Dannenröder Wald

Die Situation um die Rodung des Dannenröder Waldes eskaliert weiter. Am Samstagmorgen stürzte eine weitere Aktivistin während der Räumungsmaßnahmen der Polizei über fünf Meter in die Tiefe und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Umstehende berichteten, dass Polizeikräfte das zugehörige Sicherungsseil zu Boden traten und so den Absturz verursachten.

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Berliner Polizist trägt Neonazi-Patch an Uniform

Bei der Berliner Polizei ist das Tragen von »privaten Patches« auf der Uniform seit dem 14. Oktober 2020 »generell unzulässig«, laut Erlass der Polizeidirektion drohen bei Verstoß »Disziplinarmaßnahmen«. Dennoch fallen immer wieder Beamte mit solchen nicht dienstlichen Abzeichen, die oft an Neonazisymbolik erinnern, auf; zuletzt am Rande einer Demonstration am 5. November dieses Jahres. Ein Anwalt hat die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt darauf aufmerksam gemacht, dass ein Polizist an seiner Weste ein Patch trug, »das frappierende Ähnlichkeit mit dem Logo der faschistischen Kleinpartei ›Der III. Weg‹ aufwies«. Unter folgendem Link…

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Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Polizei

Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Räumung der Liebigstraße 34 in den vergangenen Tagen ist es zu massiven Behinderungen der Pressearbeit sowie körperlichen Angriffen der Polizei gegen Journalist/inn/en gekommen, teilt die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg mit. Die Gewerkschaft hatte sich vorab an den Polizei Berlin gewendet und entsprechende Befürchtungen geäußert. Vertreter der dju waren über zwei Tage vor Ort und haben Journalist/inn/en beraten und unterstützt.

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DGB: Kein Bundeswehreinsatz im Innern!

Der Verteidigungsausschuss des Bundesrates beschäftigt sich am heutigen Donnerstag mit dem »Weißbuch Sicherheitspolitik« und damit auch mit dem Einsatz der Bundeswehr im Innern. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte dazu am Mittwoch in Berlin: »Es kann und darf nicht sein, dass der über viele Jahre betriebene unverantwortliche Personalabbau bei der Polizei nun durch den erleichterten Einsatz der Bundeswehr im Innern ausgeglichen werden soll. Rund 16.000 Polizeistellen wurden in den letzten 20 Jahren abgebaut. Auch wenn Bundes- und Landespolizeien inzwischen wieder verstärkt werden: Es ist höchste Zeit für eine andere, für…

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Polizist bei Protesten getötet

Bei gewaltsamen Ausschreitungen regierungsfeindlicher Demonstranten ist am Mittwoch (Ortszeit) in Venezuela ein Polizist getötet worden, mehrere weitere wurden verletzt. Wie Innenminister Néstor Reverol informierte, wurde der Beamte der Regionalpolizei des Bundesstaates Miranda von oppositionellen Demonstranten erschossen, die die Schnellstraße Panamericana in San Antonio de los Altos bei Caracas blockierten. Die tödlichen Schüsse fielen, als die Polizisten begannen, die Straßensperre zu räumen. Zwei weitere Beamte wurden verletzt, einer durch Schüsse aus einer Waffe, ein anderer durch ein »großes Objekt«- Zwei Verdächtige seien festgenommen worden.

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Blockade vor Urananreicherungsanlage geräumt

In Gronau hat die Polizei am Dienstag eine seit Montag aufrecht erhaltene Blockade der dortigen Urananreicherungsanlage (UAA) durch AtomkraftgegnerInnen geräumt. Alle am Ort anwesenden Personen, die von der Polizei der Versammlung zugeordnet wurden, wurden in Gewahrsam genommen und in die Polizeiwachen Ahaus und Gronau gebracht. Auch ein Pressevertreter wurde zeitweilig festgesetzt und am Fotografieren der Räumung gehindert.  

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Auftritt von Grup Yorum in Gladbeck durchgesetzt

Mit einer von der örtlichen DKP angemeldeten Kundgebung unter dem Motto »Ein Herz, eine Stimme gegen Rassismus« haben rund 2000 Menschen am Samstag in Gladbeck doch noch den Auftritt der linken türkischen Musikgruppe Grup Yorum durchgesetzt. Der ursprünglich auf dem Gelände der Alewitischen Gemeinde geplante Auftritt war nach massivem Druck der Sicherheitsbehörden und der Stadtverwaltung abgesagt worden. Dagegen hatten Angehörige linker Gruppen wochenlang mit einer täglichen Mahnwache protestiert. Dabei kam es am 10. Juni zu einem Übergriff türkischer Nationalisten auf die DKP-Kreisvorsitzende Antje Potratz. Die Kommunistin wurde verletzt und musste…

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