Vero Mendoza bei der Abschlusskundgebung ihres Wahlkampfs. Foto: Frente AmplioPerus Linke setzt ihre Aufholjagd wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in Peru offenbar fort. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf eine aktuelle Umfrage des Instituts Datum beruft, liegt die Kandidatin der Frente Amplio, Verónika Mendoza, inzwischen auf dem zweiten Platz und käme damit in die Stichwahl am 5. Juni. Demnach führt weiter Keiko Fujimori, die allerdings mit 35,4 Prozent etwas weniger Zustimmung erntet als vor einer Woche. Demgegenüber konnte Mendoza weiter aufholen und liegt nun bei 15,3 Prozent. Vor einer Woche hatte Datum sie noch bei 14,8 Prozent gesehen.

Mit diesem Ergebnis läge Mendoza vor dem vom Unternehmerlager favorisierten Pedro Pablo Kuczynski, der nach 16 Prozent in der Vorwoche auf 14,8 Prozent abgerutscht ist. Es wäre somit das erste Mal in der Geschichte Perus, dass sich in der Stichwahl zwei Frauen gegenüberstehen.

Die Kandidatin beendete ihren Wahlkampf am Donnerstagabend mit einer Kundgebung vor Tausenden Anhängern in der Hauptstadt Lima. Sie wird unter anderem von der Peruanischen Kommunistischen Partei und dem Gewerkschaftsbund CGTP unterstützt.

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