Tarifgespräche mit dem OVN am Scheideweg

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, sind die gestrigen Tarifgespräche mit dem Omnibusverband Nord (OVN) bis in den späten Abend hinein ohne Ergebnis geblieben. „Die Arbeitgeber des OVN haben zwar ein verändertes aber substantiell kein verbessertes Angebot abgegeben; das reicht nicht aus, um in Richtung Abschluss zu kommen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord.

Die Tarifkommission hat den Arbeitgebern mitgegeben, sich bis Montag zu erklären, ob sie sich in der Lage sehen ein verbessertes Angebot vorzulegen und damit in eine weitere Verhandlungsrunde zu gehen.

„Sollten wir das nicht gemeinsam gelöst bekommen, wäre eine Urabstimmung über einen unbefristeten Erzwingungsstreik die logische Konsequenz und das hätten dann die Arbeitgeber zu verantworten“, so Pliete weiter.

Das Arbeitgeberangebot hat sich aus Sicht der Gewerkschaft zu den vorherigen Runden nicht wesentlich verändert, nur an den Daten und der Laufzeit wurden Änderungen vorgenommen.

Ab 01.01.2020 +50,00€
Ab 01.11.2020 +50,00€

alternativ: ab 01.06.2020 +100,00€
Ab 01.06.2021 +75,00€
Ab 01.06.2022 +75,00€

Laufzeitende 31.12.2022; 36 Monate.

ver.di Nord fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,- Euro pro Stunde ab dem 01.01.2020, eine Ergänzung der Lohngruppen um eine weitere Lohngruppe sowie die Erstattung des GUV/Fakulta-Beitrags. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten bekommen.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord

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