Luis Arce. Screenshot: TeleSurDen nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Der Präsidentschaftskandidat für die Bewegung Zum Sozialismus (MAS) und nunmehr gewählte Präsident Boliviens, Luis Arce, äußerte sich, nachdem er die Ergebnisse erfahren hatte, die ihn mit 52,4 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger machten. »Jetzt, da die Ergebnisse vorliegen, möchten wir dem bolivianischen Volk danken (…), wir danken all unseren Aktivisten. Wir haben wichtige Schritte unternommen, haben Demokratie und Hoffnung wiedererlangt.«, sagte Arce.

Er bekräftigte auch, die Wahlversprechen zu erfüllen: »Wir verpflichten uns zu arbeiten und unser Programm durchzuführen. Wir werden für alle Bolivianer regieren. Wir werden die Einheit unseres Landes aufbauen. Wir werden die Wirtschaft des Landes wiederherstellen. Wir sind verpflichtet, unseren Veränderungsprozess ohne Hass wiederaufzunehmen, aus unseren Fehlern zu lernen und sie zu überwinden.«

Das neue Staatsoberhaupt dankte der internationalen Gemeinschaft für die Begleitung des Wahlprozesses, der sich unter großer Polarisierung und Anspannung entwickelt hatte: »Ich danke den Beobachtern, die so freundlich waren, zu uns nach Hause zu kommen und sich unsere Besorgnis über die Entwicklung des Wahlvorgangs anzuhören.«

»Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen weise sind. Wir werden mit allen Perspektiven reagieren«, schloss der künftige Präsident.

(Quelle: Telesur)

Kundgebung in Berlin: Mi., 21. Oktober, ab 12 Uhr vor der Botschaft Boliviens, Wichmannstraße 6. Anmelder: Anti-NATO-Gruppe Berlin Brandenburg und Frente Unido América Latina

Quelle:

Granma Internacional