Bolivien vor Entscheidung zwischen Stabilität oder Neoliberalismus

Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Das Volk werde am 18. Oktober zwischen dem Vorschlag der Bewegung zum Sozialismus (MAS) zur politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung Boliviens und den Verteidigern des Neoliberalismus wählen, sagte der ehemalige Präsident Evo Morales vergangenen Sonntag auf seinem Twitter-Account.

Zu dieser Erklärung kam es im Rahmen der ersten großen Debatte, die letzten Samstag im Land stattfand und bei der die bolivianische Bevölkerung von den Vorhaben der Kandidaten erfuhr, die Präsident des Plurinationalen Staates werden wollen.

Laut Telesur sind die sieben Kandidaten: Luis Arce für die Bewegung zum Sozialismus (MAS), Carlos Mesa für die Bürgergemeinschaft; Fernando Camacho für CREEMOS; Chi Hyun Chung für die Frente para la Victoria (FVP); Jorge Quiroga für Libre 21; Feliciano Mamani für Pan-Bol und María Baya für ADN. Sie waren bei der Konferenz anwesend, die von der Föderation der Bezirksverbände Boliviens (FAM) einberufen worden war.

Für Luis Arce, Vertreter der MAS, „besteht die globale Herausforderung für die Bolivianer darin, sowohl die Demokratie als auch das Wirtschaftswachstum mit sozialer Gerechtigkeit wiederherzustellen“.

Die allgemeinen Wahlen finden mitten in der Administration einer De-facto-Regierung statt, die 2019 nach dem Putsch gegen Evo Morales die Macht ergriff.

Quelle:

Granma Internacional

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