Österreich 

Stadt Linz und Opferverbände gedenken der „größten von Menschen verursachten Katastrophe“

 Am heutigen 12. März vor 83 Jahren marschierte die deutsch-faschistische Wehrmacht in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz ein. Sieben Jahre NS-faschistische Diktatur sollten folgen. Die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und WiderstandskämpferInnen – der KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen, der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und die ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten – nehmen dieses Datum zum Anlass, um gemeinsam mit der Stadt Linz vertreten durch Bürgermeister Klaus Luger dieser größten von Menschen verursachten Katastrophe zu gedenken. In einer gemeinsamen Aussendung erklären sie, dass das im Jubiläums-Gedenkjahr 1988 von den drei Opferverbänden errichtete Mahnmal zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus auch heute noch den Lebenden zur Mahnung diene.

„Auch, wenn wir uns aktuell in der größten, von einem Virus verursachten Krise der Menschheit befinden, darf die brutale Unmenschlichkeit des nationalsozialistischen Terrors und des von den Nazis verursachten Zweiten Weltkrieges nie in Vergessenheit geraten“, sind sich der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, die Opferverbände und WiderstandskämpferInnen einig.

„Von Beginn an gab es in Linz und Österreich Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer, die gegen die Besatzer auftraten und so den später in der Moskauer Deklaration von 1943 geforderten ‚eigenen Beitrag‘ zur Befreiung Österreichs vom Faschismus leisteten. Ihre Taten und Opfer sind es, an die wir uns erinnern wollen, für sie verteidigen wir die historische Wahrheit“, so Harald Grünn, Landesvorsitzender des KZ-Verband/VdA Oberösterreich.

Quelle: Presseaussendung der Stadt Linz

Quelle: Zeitung der Arbeit – Stadt Linz und Opferverbände gedenken der „größten von Menschen verursachten Katastrophe“

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