Angesichts der fortgesetzten Provokationen, Mordaufrufe und Aufforderungen zu einer militärischen Invasion, die vor allem von fanatisch antikommunistischen Kreisen im USA-Bundesstaat Florida ausgehen, sind die Menschen in Kuba weiterhin auf die Straßen gegangen, um ihre Revolution und die revolutionäre Regierung zu verteidigen. Wie hier in Pinar del Rio fanden im ganzen Land spontane Demonstrationen und Meetings statt. Eine Einwohnerin sagte der Nachrichtenagentur ACN, sie beteilige sich »an der Okkupation der Lebensadern der Revolution, denn wir dürfen sie doch nicht dieser Minderheit überlassen«.
Der Außenminister Kubas, Bruno Rodríguez, prangerte in einer Erklärung die Destabilisierungspolitik der USA an, die zusätzlich zu den zerstörerischen Maßnahmen der seit über 60 Jahren andauernden Blockade das Ziel eines »Regime change« in Kuba anstrebe.

In mehreren Ländern hatten Konterrevolutionäre Aktionen vor den Botschaften Kubas angekündigt – Freunde Kubas kamen ihnen zuvor, indem sie mit Solidaritätskundgebungen die Plätze vor den Botschaften besetzten.

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Auslands-Nachrichten