Als eine Geste der Liebe und Freundschaft hat Rodrigo Malmierca Díaz, Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen (Mincex), die Spende bezeichnet, die aus der Volksrepublik China in Havanna eingetroffen ist.

Diese Hilfe sei ein Beispiel für die internationale Gemeinschaft, sagte der Titular des Mincex und fügte hinzu, dass die asiatische Nation bereits angekündigt habe, in den nächsten Tagen weitere 100 Tonnen an Medikamenten und medizinischem Gerät zum Kampf gegen COVID-19 zu schicken.

Photo: Ariel Cecilio Lemus

„Diese 22 Tonnen medizinischer Hilfsgüter werden sofort entladen und im ganzen Land verteilt“, sagte Malmierca Díaz bei der Ankunft des Flugzeugs am Flughafen José Martí und in Anwesenheit von Deborah Rivas Saavedra, Vizeministerin des Mincex, Alberto Blanco Silva, Direktor des Minrex für Asien und Ozeanien, und mehrerer chinesischer Diplomaten.

Er hob außerdem den hervorragenden Zustand der Beziehungen zwischen den beiden kommunistischen Parteien, Regierungen und Völkern hervor, was auch der chinesische Botschafter Ma Hui bekundete.

Der Diplomat wies darauf hin, dass in der Fracht Antigentests, Schutzanzüge, Gesichtsmasken und andere Produkte enthalten seien, die sich an die zwei zuvor mit Lungenbeatmungsgeräten und Sauerstoffkonzentratoren eingetroffenen Chargen angliedern würden.

„Das Virus kennt keine Grenzen von Nationen und Rassen. Die Pandemie zeigt, dass die Menschheit zu einer Gemeinschaft auf Gedeih und Verderb verurteilt ist. Kuba und China solidarisieren sich und unterstützen sich gegenseitig, was nicht nur die Brüderlichkeit zwischen den beiden Ländern demonstriert, sondern überdies ein Beispiel für das Konzept einer gemeinsamen Zukunft der Menschheit ist“, sagte der chinesische Botschafter.

Quelle: Granma – Aus China 22 Tonnen Solidarität