Übernommen von DFG-VK: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:

Online-Podiumsdiskussion u.a. mit DFG-VK-Bundessprecher Marius Pletsch am 26.01.2022, 19:00-20:30 Uhr. Zugangslink: https://bbb.hu-berlin.de/b/ali-hq0-saa-uuz

Militärische Kampfdrohnen sind längst keine düsteren Zukunftsszenarien mehr. Drohnenangriffe sind zum Alltag in Konfliktregionen geworden. Mit ihrem Einsatz geht eine hohe Zahl an Todesopfern in der Zivilbevölkerung, Intransparenz und eine Enthemmung des Einsatzes von Waffengewalt einher.

Es droht die Gefahr einer Automatisierung des Krieges, in dem per Knopfdruck oder gar durch künstliche Intelligenz getötet wird.

Völkerrechtlich und nach deutscher Rechtslage ist der Einsatz von Kampfdrohnen höchst umstritten. Dennoch beteiligt sich der deutsche Staat an Rüstungskonzernen, die diese Waffensysteme produzieren und ermöglicht im Rahmen der NATO Drohnenangriffe.

Doch es formiert sich auch Widerstand: NGOs und Journalist*innen kämpfen gegen die Einbindung Deutschlands in völkerrechtswidrige Drohnenangriffe und die staatliche Beteiligung an Rüstungskonzernen. Wir werden gemeinsam über die Problematik und Ansätze diskutieren, mit denen  Entwicklungen der vergangenen Jahre Einhalt geboten werden kann.

Gäste

Andreas Schüller vom European Center for Constitutional and Human Rights, der seit 2014 als Anwalt gemeinsam mit jemenitischen Kläger*innen vor deutschen Gerichten gegen die deutsche Einbindung im US-Drohnenprogramm streitet.

Emran Feroz, Journalist, Autor des Buches „Tod per Knopfdruck“ und Gründer der Initiative Drone Memorial, der zahlreiche Angehörige von Drohnenopfern interviewt und umfassende Recherchen in den von Drohnenangriffen betroffenen Gebieten durchgeführt hat.

Marius Pletsch von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, der sich im Rahmen der Kampagne Killer Roboter Stoppen gegen unbemannte und automatisierte Waffensysteme einsetzt.


Eine Veranstaltung des Arbeitskreis kritischer Jurist*innen (akj) der HU Berlin

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Onlinediskussion am 26. Januar ab 19 Uhr