Datum/Uhrzeit: 30.04 ab 15:15 Uhr

Ort: Neubaugasse/Ecke Mariahilfer Straße

Am 30.04. findet wie jedes Jahr der „Tag der Arbeitslosen“ statt. Aus diesem Anlass laden wir als Mitorganisatoren des Volksbegehrens „Arbeitslosengeld Rauf!“ zu der Kundgebung um 15 Uhr ein um die sozial prekäre Situation von erwerbslosen Menschen aufzuzeigen.

Viele der Betroffenen können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten. Dazu stellen fortlaufende Kosten wie Lebensmitteleinkauf oder Unterrichtsmaterialen für Kinder eine wachsende Belastung dar. Kurz gesagt: Arbeitslose geht das Geld für die Grundversorgung aus. Die psychologische Belastung folgt darauf: Depressionen, Nervenzusammenbrüche und das ständige Gefühl als „Sozialschmarotzer“ zu gelten. Ex- Kanzler Sebastian Kurz sagte einst: „Wenn jemand gesund ist und arbeiten kann, und der geht nicht arbeiten, dann ist das Gift für unsere gesamte Gesellschaft“. Diese Einstellung wird seitens der türkis-grünen Regierung unter Arbeitsminister Kocher weitergetragen. Eine Kürzung des Arbeitslosengeldes z.B. in Rahmen eines degressiven Arbeitslosengeldes, führt zu einer Verschärfung der Armut. Degressiv macht Depressiv!

Ebenso möchten wir darauf hinweisen, dass die Eintragungswoche des Volksbegehrens „Arbeitslosengeld Rauf! von 2. bis 9. Mai stattfindet. Daher möchten wir mit dieser Kundgebung die strukturelle Selbstermächtigung arbeitsloser und arbeitender Personen fordern, aber auch Personen motivieren das Volksbegehren zu unterschreiben.

Redner*innen:

  • • Noomi Anyanwu (Black Voices Volksbegehren)
  • • Erich Fenninger (Volkshilfe)
  • • Toma Khandour (ÖH Wien)
  • • Paul Stich (Sozialistische Jugend)
  • • Epicenter.works
  • • Karin Stanger (Auge-UG)
  • • Rote Fahne
  • • Selma Schacht (Komintern)
  • • Norbert Bauer (Volksbegehren Arbeitslosengeld Rauf)

Musik: Maren Rahmann

Quelle: KOMintern