Tarifabschluss im kommunalen ÖPNV in Bayern

In der Tarifverhandlung am 27. April hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit den kommunalen Arbeitgebern im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ein Ergebnis erzielt. „Wir haben einen guten Kompromiss erreicht“, erklärte Kai Winkler, Leiter des Fachbereichs Verkehr bei ver.di Bayern. Das Ergebnis beinhaltet eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro und eine Lohnsteigerung von mindestens 3,2% in 2022.

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Nach dem Klatschen nun die Klatsche

Unter dem Motto „Nach dem Klatschen nun die Klatsche“ demonstrierte am 26. März das Pflegebündnis Recklinghausen gegen die Caritas, weil diese einen bundesweiten Tarifvertrag in der Altenpflege blockiert. Die Auftaktkundgebung fand vor Beginn eines Gottesdienstes in der Recklinghäuser Pauluskirche statt, die Kirchgänger wurden mit Flugblättern über das scheinheilige und unsolidarische Verhalten der Caritas informiert.

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Tarifergebnis für rund 35.000 Beschäftigte bei der AWO in NRW

Rund 4% Lohnerhöhung in zwei Schritten, eine Zulage für Beschäftigte in der Altenpflege von bis zu 145 Euro monatlich sowie rund 11% mehr Lohn für Ergänzungskräfte in den Kitas. Dies und weitere Zulagen und Zuschläge für die rund 35.000 tarifgebundenen Beschäftigten der AWO in NRW konnte die Gewerkschaft ver.di in der gestrigen Nacht vom 17. auf den 18. März erreichen.

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Caritas und Diakonie verweigern bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege!

Pflegerinnen und Pfleger dürften entsetzt gewesen sein über diese Entwicklung: Caritas und Diakonie haben die sogenannte Erstreckung des Tarifvertrags „Mindestbedingungen Altenpflege“ verhindert. Für einen entsprechenden Antrag beim Bundesarbeitsminister ist die Zustimmung der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) der Caritas und der ARK der Diakonie zwingend notwendig. Die ARK Caritas hat aufgrund der Abstimmung der Dienstgeberseite den Antrag auf Erstreckung abgelehnt, die ARK Diakonie hat sich daraufhin gar nicht mehr damit befasst und damit dem wichtigen Projekt ebenfalls die Unterstützung verweigert.

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Caritas stellt sich existenzsichernden Löhnen in den Weg

„Es ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte, dass die Caritas die flächendeckende Einführung existenzsichernder Löhne in der Altenpflege ablehnt“, kommentiert Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, die heutige Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas. „Damit schadet sie Pflegekräften und Menschen mit Pflegebedarf. Höhere Löhne führen nur dann zu höheren Zuzahlungen, wenn man das jetzige System nicht in Frage stellt. Das ist aber nicht gottgegeben. Mit der Solidarischen Pflegevollversicherung können sowohl höhere Löhne als auch mehr Personal solide finanziert werden, ohne Menschen mit Pflegebedarf zusätzlich zu belasten.…

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EU-Kommission will Tarifverträgen für Solo-Selbstständige den Weg ebnen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Initiative der EU-Kommission, deutlich mehr Möglichkeiten für Tarifverträge für Solo-Selbstständige zu schaffen, als „Stärkung von Ein-Personen-Unternehmen bezeichnet“. Das europäische Wettbewerbsrecht soll so geändert werden, dass zukünftig kollektive Vereinbarungen zwischen Solo-Selbstständigen und Auftraggebern rechtssicher möglich sein sollen.

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ver.di fordert Tarifverhandlungen mit Deutschlandradio

Nach der von Deutschlandradio ausgesprochenen Kündigung eines Tarifvertrages über die ab April 2021 eintretenden Tariferhöhungen fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Leitung der Rundfunkanstalt zu Tarifverhandlungen auf. Die in Berlin und Köln ansässige Rundfunkanstalt hat eine Sonderkündigungsklausel im seit April 2019 laufenden mehrjährigen Tarifvertrag genutzt, um die ab April dieses Jahres fällige dritte Erhöhung der Tarifentgelte für Angestellte und Freie um 2,25 Prozent nicht zahlen zu müssen. Zuvor waren jeweils zum 1. April 2019 und 2020 die Tariferhöhungen um ebenfalls je 2,25 Prozent wirksam geworden.

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Öffentlicher Dienst: Bundestarifkommission stimmt Ergebnis zu

Die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Dienstag (24. November 2020) dem Tarifergebnis für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Zuvor hatten ver.di-Mitglieder in Bundesverwaltungen, Behörden, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen Gelegenheit, im Rahmen von qualitativen Online-Befragungen ihr Votum zum Ergebnis abzugeben.

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Warnstreik bei der AWO

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Mittwoch und Donnerstag, 29.6. und 30.6.2016, zu einem Warnstreik auf. Hintergrund ist, dass die Beschäftigten bei der AWO in Berlin bis 2003 so viel verdienten wie Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Heute sind es etwa 15 bis 18 Prozent weniger. Seit November 2015 führen die AWO Gliederungen und ver.di Tarifverhandlungen für die rund 1600 Betroffenen. Trotz des Bekenntnisses, dass die AWO-Tarifgemeinschaft ebenso wie ver.di einen Tarifvertrag anstrebt, der dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigten des Landes Berlin (TV-L Berlin)…

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