Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) freut sich, dass die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI, in ihrer aktuellen Sitzung vom 28. und 29. Januar 2021, mehrere Beschwerden gegen den Radiobeitrag «Les médecins cubains envoyés à l’étranger en renfort dans la lutte contre le coronavirus» (Kubanische Ärzte als Verstärkung im Kampf gegen das Coronavirus ins Ausland geschickt) aus der RTS-Sendung «Tout un monde» vom 13. Mai 2020 einstimmig gutgeheissen hat. «Der einseitige und wesentliche Fakten verschweigende Bericht verunmöglichte dem Publikum, sich eine eigene Meinung im Sinne des Sachgerechtigkeitsgebots zu bilden» heisst es zurecht in der Medienmitteilung der UBI.

Während kubanische Mediziner*innen der Brigade Henry Reeve in 40 Ländern der Bevölkerung im Kampf gegen Covid-19 beistanden, verunglimpfte die RTS diese Arbeit als «moderne Sklaverei» und «Zwangsarbeit». Das ist in genau so wenig wahr wie die Verurteilung Kubas als «Terror unterstützender Staat» durch den Ex-US-Präsidenten Trump kurz vor Ende seiner Amtszeit. Die Wahrheit ist , dass Kuba terroristische Angriffe von Personen erlitten hat, die in den Vereinigten Staaten lebten oder sogar von der US-Regierung finanziert wurden. Darüber hinaus verursacht die Regierung der USA seit mehr als 60 Jahren und bis zum heutigen Tag durch ihre völkerrechtswidrige Blockade täglich Leid in Kuba. Wenn, würden also die Vereinigten Staaten selbst auf eine Terrorliste gehören.

Die PdAS nimmt die Entscheidung der UBI zum Anlass ihre Forderung nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die kubanischen medizinischen Brigaden zu bekräftigen. Sie fordert des Weiteren die Schweizer Regierung auf, sich für die Streichung Kubas von der «Terrorliste» einzusetzen und sich aktiv für das Ende der Blockade gegen Kuba zu engagieren.

Partei der Arbeit der Schweiz

31. Januar 2020

Quelle: Partei der Arbeit der Schweiz – Medizinische Hilfe statt Terror – Unblock Kuba